Für viele ist nicht das Gespräch selbst der schwierigste Moment, sondern die ersten Minuten davor. Du stehst vor einer fremden Tür, weißt nicht, wer drinnen sitzt, und fragst dich, ob du gleich etwas Kluges sagen musst. Im All-in Netzwerk ist die Reihenfolge deshalb klar: erst ankommen, dann reden.
Wer sich selbstständig macht oder eine Gründung plant, hört oft den Rat, mehr zu netzwerken. Das klingt einfach, fühlt sich aber für viele schwer an. Man stellt sich volle Räume vor, Menschen mit Namensschildern, eine Bühne, auf der man sich in wenigen Sätzen verkaufen soll. Kein Wunder, dass manche den ersten Schritt immer wieder verschieben.
Bei den Netzwerk-Treffen von All-in beginnt der Abend anders. Du wirst an der Tür empfangen, holst dir einen Kaffee und kommst in Ruhe an. Niemand muss sich verstellen, niemand muss etwas verkaufen. In diesem Artikel erfährst du, warum das Ankommen so wichtig ist, wie ein Abend abläuft, warum das Reden mit Fremden vielen schwerfällt und wie du auch online genauso dabei sein kannst.
- Der schwierigste Moment ist für viele nicht das Gespräch, sondern das Ankommen.
- Im All-in Netzwerk wirst du an der Tür empfangen und der Runde vorgestellt.
- Es gibt keine Bühne und keinen Pitch-Zwang: Jede und jeder stellt sich in einer Minute vor.
- Wer nicht in Berlin ist, ist per Video dabei. Die Online-Runden laufen genauso.
- Treffen und Community sind kostenlos, ohne Verkaufsshow und ohne Strukturvertrieb.
01Warum der erste Schritt durch die Tür so schwer ist
Viele Menschen kennen das Gefühl: Der Termin steht im Kalender, die Jacke ist schon an, und trotzdem meldet sich eine leise Stimme, die lieber zu Hause bleiben möchte. Dahinter steckt selten echte Ablehnung. Es ist die Ungewissheit. Du weißt nicht, wer da ist, wie die Stimmung ist und was von dir erwartet wird.
Gerade wer neu in der Selbstständigkeit ist, trägt oft zusätzlich die Frage mit sich herum, ob man schon genug vorzuweisen hat. Man glaubt, erst eine fertige Geschichte zu brauchen, bevor man sich zeigen darf. Dabei ist es genau umgekehrt: Wer noch mitten im Aufbau steckt, profitiert am meisten von Menschen, die eine ähnliche Phase kennen. Grundlegende Informationen rund um den Start findest du übersichtlich auf dem Existenzgründungsportal des Bundes.
Hinzu kommt, dass viele bei Netzwerken an große Veranstaltungen denken. Volle Säle, laute Gespräche, schnelle Wechsel von Stehtisch zu Stehtisch. Wer eher ruhig ist oder neue Situationen erst einmal beobachten möchte, fühlt sich in solchen Räumen schnell verloren. Die Angst gilt dann weniger den Menschen als der Situation.
So kann ein Abend in kleiner Runde aussehen
Das Gute daran: Eine Situation lässt sich gestalten. Wenn klar ist, wer dich empfängt, wie der Abend beginnt und dass niemand von dir eine Präsentation erwartet, wird aus der großen Unbekannten ein überschaubarer Abend. Genau dafür sind die ersten Minuten bei den Treffen gedacht.
Es hilft auch, den eigenen Anspruch herunterzuschrauben. Du musst an deinem ersten Abend niemanden beeindrucken und keinen Kontakt erzwingen. Es reicht, da zu sein, zuzuhören und zu sagen, was dich gerade beschäftigt. Alles Weitere ergibt sich im Gespräch, oft schneller, als du denkst.
In den nächsten Abschnitten schauen wir uns an, wie das Ankommen im All-in Netzwerk konkret aussieht, warum es dort keine Bühne gibt und wie du mit einem guten Gefühl in die erste Runde gehst.
- Die Unsicherheit gilt meist der Situation, nicht den Menschen
- Du brauchst keine fertige Geschichte, um dabei zu sein
- Ein klarer Ablauf nimmt dem ersten Abend die Schwere
02Tür auf, Kaffee holen: So beginnt ein Abend
Der erste Teil des Abends hat einen einfachen Namen: Ankommen. Wir empfangen dich an der Tür, du holst dir einen Kaffee und kommst in Ruhe an. Das klingt unscheinbar, ist aber bewusst so gewählt. Wer nicht gleich ins kalte Wasser springen muss, kann sich orientieren und den Raum erst einmal auf sich wirken lassen.
Die persönliche Begrüßung sorgt dafür, dass du nicht suchend im Eingang stehst. Es gibt jemanden, der dich erwartet, dir sagt, wo es langgeht, und dich der Runde vorstellt. So entsteht ein erster Kontakt schon am Eingang, ohne dass du selbst den Anfang machen musst.
Danach bleibt Zeit, einfach da zu sein. Du kannst dir in Ruhe einen Platz suchen, mit der Tasse in der Hand ein paar Worte wechseln oder erst einmal zuhören. Niemand drängt dich, sofort über dein Geschäft zu reden. Viele merken in dieser Zeit, dass die anderen genauso entspannt ankommen möchten wie sie selbst.
Dieses ruhige Ankommen hat einen praktischen Grund. Wer gelöst ist, redet offener, hört besser zu und erinnert sich hinterher an mehr. Ein Abend, der mit Druck beginnt, bleibt oft an der Oberfläche. Ein Abend, der mit Ruhe beginnt, lässt Raum für ehrliche Gespräche.
Wie der Weg zum ersten Treffen aussieht, steht übersichtlich auf der Seite zum Ablauf: kurz melden, auf Wunsch ein kostenloses Kennenlerngespräch von etwa dreißig Minuten, dann bekommst du Ort und Termin und kommst vorbei. Ein Aufnahmeverfahren oder eine Mitgliedskarte gibt es nicht.

Wenn die Runde in einem Café sitzt, bezahlt jede und jeder das eigene Getränk selbst. Darüber hinaus kostet das Treffen nichts. Du kannst also ohne Hintergedanken vorbeikommen und schauen, ob dir die Runde gefällt.
- Persönliche Begrüßung an der Tür
- Zeit zum Ankommen, bevor die Runde beginnt
- Ein erster Kontakt schon am Eingang
03Niemand muss sich verstellen: keine Bühne, kein Pitch-Zwang
Viele Netzwerkformate leben davon, dass sich Teilnehmende möglichst glänzend präsentieren. Wer am überzeugendsten klingt, bekommt die meiste Aufmerksamkeit. Für manche passt das. Für viele Selbstständige, Gründerinnen und Gründer fühlt es sich aber an wie eine Prüfung, auf die man nie richtig vorbereitet ist.
Im All-in Netzwerk gibt es deshalb keine Bühne und keinen Pitch-Zwang. Statt einer Verkaufsrede beantwortet jede und jeder in einer Minute drei Fragen: Wer bist du? Was brauchst du gerade? Was kannst du geben? Daraus entstehen die Gespräche des Abends. Wie du diese Minute aufbaust, erklärt der Beitrag zur Vorstellung in einer Minute.
Diese drei Fragen verändern die Stimmung im Raum. Wer sagt, was er gerade braucht, zeigt sich verletzlicher als jemand, der nur Erfolge aufzählt. Genau das macht die Runde menschlich. Andere können nur helfen, wenn sie wissen, wobei.
Der Weg zum ersten Treffen
Niemand muss etwas verkaufen. Das ist nicht nur eine freundliche Geste, sondern eine feste Regel: kein Strukturvertrieb, kein MLM, keine Verkaufsshows. Du musst also nicht befürchten, nach dem ersten Gespräch mit Angeboten überhäuft zu werden. Mehr dazu findest du im Beitrag Netzwerk ohne Verkaufsshow.
Sich nicht verstellen zu müssen, heißt auch: Du darfst unfertig sein. Wenn du noch keine Website hast, deine Idee erst sortierst oder gerade an einem Problem festhängst, ist das ein völlig normaler Stand. In der Runde sitzen Menschen in sehr unterschiedlichen Phasen, und gerade diese Mischung macht den Austausch wertvoll.
Für eher ruhige Menschen ist dieser Rahmen oft eine Erleichterung. Statt sich gegen laute Stimmen durchsetzen zu müssen, bekommt jede und jeder dieselbe Minute. Wie du als leiser Mensch gut durch einen solchen Abend kommst, beschreibt der Artikel Netzwerken als leiser Mensch.
- Eine Minute pro Person statt Verkaufsrede
- Drei Fragen: wer du bist, was du brauchst, was du geben kannst
- Kein Strukturvertrieb, kein MLM, keine Verkaufsshows
04Warum es so schwerfällt, mit fremden Menschen zu reden
Eine Frage, die viele bei Google eingeben, lautet: Warum fällt es mir schwer, mit Menschen zu reden? Die ehrliche Antwort ist, dass es dafür sehr unterschiedliche Gründe geben kann. Für die meisten ist es aber schlicht ungewohnt, sich vor Fremden zu öffnen. Das ist kein Makel, sondern eine verbreitete Erfahrung.
Oft spielt die Sorge mit, etwas Falsches zu sagen oder nicht interessant genug zu sein. Man überlegt im Kopf schon den nächsten Satz, während das Gegenüber noch spricht, und verliert dadurch den Faden. Je mehr man sich auf die eigene Wirkung konzentriert, desto steifer wird das Gespräch.
Ein hilfreicher Gedanke ist, den Blick umzudrehen. Ein gutes Gespräch entsteht weniger durch kluge Sätze als durch echtes Interesse. Wer neugierig fragt, was den anderen gerade beschäftigt, muss selbst gar nicht viel reden. Und meistens freut sich das Gegenüber, dass jemand wirklich zuhört.

Auch der Rahmen spielt eine große Rolle. In einem lauten Raum, in dem alle durcheinanderreden, ist es für viele schwer, überhaupt ins Gespräch zu finden. In einer kleinen Runde mit klarer Vorstellung fällt das deutlich leichter, weil jede und jeder schon einen Anknüpfungspunkt geliefert hat.
Wenn du nach der Vorstellungsrunde mit jemandem sprechen möchtest, hast du bereits einen Einstieg: Du kannst an das anknüpfen, was die Person über sich gesagt hat. Eine einfache Frage zu dem, was sie gerade braucht, reicht völlig. So wird aus einer fremden Person in wenigen Minuten ein Gesprächspartner.
Wichtig ist, dass du dir selbst Zeit gibst. Nicht jedes Gespräch muss beim ersten Mal tief gehen, und nicht jeder Abend bringt sofort den perfekten Kontakt. Wer wiederkommt, merkt meist schnell, dass es von Treffen zu Treffen leichter wird, weil man Gesichter wiedererkennt und an frühere Gespräche anknüpfen kann.
- Das Reden mit Fremden ist für viele schlicht ungewohnt
- Echtes Interesse trägt ein Gespräch mehr als kluge Sätze
- Die Vorstellungsrunde liefert dir den ersten Anknüpfungspunkt
05Reden lernen: kleine Schritte statt großer Auftritte
Eine weitere häufige Frage lautet: Wie lerne ich richtig zu reden? Gemeint ist meist nicht die Rede vor großem Publikum, sondern das ganz normale Gespräch, in dem man sich wohlfühlen möchte. Hier hilft vor allem Übung in einem Rahmen, der nicht überfordert.
Ein kleiner Schritt kann sein, sich vor dem Treffen nur eine einzige Frage zu überlegen, die dich gerade beschäftigt. Auf der Seite zu den Treffen steht es genau so: Du musst nichts vorbereiten, nur überlegen, was dich gerade beschäftigt und wobei dir andere helfen könnten. Mit diesem einen Gedanken im Kopf gehst du deutlich entspannter in die Runde.
Ein zweiter Schritt ist, die eigene Minute einmal laut zu sprechen. Nicht auswendig lernen, sondern nur hören, wie sie klingt. Wer seine Sätze einmal laut gesagt hat, findet sie in der Runde leichter wieder. Viele merken dabei auch, dass sie mit weniger Worten auskommen als gedacht.
Drei Fragen für deine Minute
Der dritte Schritt ist das Zuhören. Wer aufmerksam zuhört, stellt bessere Rückfragen und muss sich weniger Gedanken über die eigene Wirkung machen. Gute Gespräche sind selten Monologe. Sie leben davon, dass beide Seiten neugierig aufeinander sind. Wer seine Gründungsidee zusätzlich für sich durchdenken möchte, findet Informationen und Werkzeuge auf der Gründerplattform von BMWE und KfW. Wenn du gerade nicht gründest, sondern dich beruflich neu orientierst und dich auf Vorstellungsgespräche vorbereitest, findest du Informationen rund um Bewerbung und Karriere bei plangenial.de.
Und schließlich hilft Wiederholung. Wer einmal im Monat in einer vertrauten Runde sitzt, gewöhnt sich an das Gefühl, sich vorzustellen und mit neuen Menschen zu reden. Der Rhythmus der Treffen wird gemeinsam mit den ersten Mitgliedern festgelegt, sodass er zu den Menschen passt, die dabei sind.
Manche fragen auch, wann man eigentlich reden und wann sprechen sagt. Im Alltag werden beide Wörter oft gleich verwendet. Reden klingt dabei häufig etwas lockerer und meint eher das Gespräch miteinander, sprechen wirkt etwas neutraler. Für dein erstes Treffen ist der Unterschied zum Glück egal: Hauptsache, ihr kommt ins Gespräch.
- Eine Frage überlegen, die dich gerade beschäftigt
- Die eigene Minute einmal laut sprechen
- Zuhören und neugierig nachfragen
06Auch online dabei: die Runde läuft genauso
Nicht alle wohnen in Berlin, und nicht alle können abends quer durch die Stadt fahren. Deshalb gibt es die Runden auch online. Wer nicht in Berlin ist, ist per Video dabei. Die Online-Runden laufen genauso wie vor Ort: kurze Vorstellung, Austausch in kleinen Gruppen, Kontakte für danach.
Auch online beginnt der Abend mit dem Ankommen. Statt der Tür ist es der Moment, in dem du der Videokonferenz beitrittst. Du wirst begrüßt, kannst dich kurz orientieren und hast Zeit, Kamera und Ton in Ruhe einzustellen. Die gleichen Regeln wie vor Ort gelten auch hier.
Für manche ist das Online-Treffen sogar der leichtere Einstieg. Du sitzt in deiner gewohnten Umgebung, hast deinen eigenen Kaffee neben dir und kannst dich langsam an die Runde herantasten. Wer sich danach sicherer fühlt, kommt vielleicht später auch einmal zu einem Treffen in Berlin. Auch die IHK bietet in vielen Regionen Informationen und Veranstaltungen für Gründerinnen und Gründer an.
In den kleinen Gruppen wechseln die Teilnehmenden, sodass du an einem Abend mit verschiedenen Menschen sprichst. Kleine Gruppen im Wechsel sorgen dafür, dass jede und jeder zu Wort kommt. Das ist online genauso wichtig wie am Tisch im Café.
Wie echte Kontakte auch über den Bildschirm entstehen, beschreibt ausführlicher der Beitrag Online netzwerken mit echten Kontakten. Dort findest du auch Hinweise, wie du nach einer Online-Runde in Verbindung bleibst.
Zwischen den Treffen bleibt man in der Community in Kontakt: Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Kontakte weiterempfehlen. So wird aus einem einzelnen Abend nach und nach ein Netzwerk, egal ob du vor Ort oder online dabei bist.
- Online-Runden per Videokonferenz
- Kleine Gruppen im Wechsel
- Gleiche Regeln wie vor Ort
07Fazit: Der erste Abend darf leicht sein
Der erste Schritt in ein Netzwerk ist für viele der größte. Das liegt selten an den Menschen, sondern an der Vorstellung, die man von solchen Abenden hat. Wenn klar ist, dass du empfangen wirst, in Ruhe ankommen kannst und niemand eine Show erwartet, wird der Schritt deutlich kleiner.
Im All-in Netzwerk ist die Reihenfolge deshalb bewusst gewählt: erst ankommen, dann reden. Ein Kaffee, eine persönliche Begrüßung und ein paar Minuten zum Orientieren sind die beste Grundlage für ehrliche Gespräche.
In der Vorstellungsrunde sagst du in einer Minute, wer du bist, was du gerade brauchst und was du geben kannst. Mehr braucht es nicht, um mit den richtigen Menschen ins Gespräch zu kommen. Den Rest erledigt die Neugier der anderen.
Wer nicht in Berlin ist, ist per Video dabei, mit denselben Regeln und demselben ruhigen Ablauf. Treffen und Community sind kostenlos, und es gibt keinen Verkauf. Eine Antwort auf viele weitere Fragen findest du auf der Seite mit den häufigen Fragen.
Wenn du magst, beginnst du mit einem kostenlosen Kennenlerngespräch per Telefon oder Video. Dort erfährst du, wie die Treffen laufen, und wir erfahren, was dich weiterbringt. Du kannst aber auch direkt das erste Treffen vormerken. Beides geht über die Terminseite.
Wie ein erstes Treffen von innen aussieht, beschreibt auch der Beitrag Erstes Netzwerktreffen: was dich erwartet. Und falls du dich fragst, ob du irgendwelche Voraussetzungen erfüllen musst: Wie es ohne Aufnahmeverfahren funktioniert, steht dort ebenfalls.
- Erst ankommen, dann reden
- Eine Minute Vorstellung statt Bühne
- Kostenlos, in Berlin und online

Ein persönliches Wort von Maik Marx
Ich weiß, wie es sich anfühlt, vor einer fremden Tür zu stehen und kurz zu überlegen, ob man nicht doch wieder umdreht. Genau deshalb ist mir das Ankommen bei unseren Treffen so wichtig. Niemand soll suchend im Eingang stehen, und niemand soll das Gefühl haben, gleich eine Vorstellung abliefern zu müssen.
Deshalb empfangen wir dich an der Tür, du holst dir einen Kaffee, und erst dann wird geredet. Es gibt keine Bühne, keinen Pitch und keinen Verkauf. Es gibt nur Menschen, die gerade etwas aufbauen und sich gegenseitig weiterhelfen möchten.
Wenn du Lust hast, merk dir das erste Treffen über die Terminseite vor oder ruf mich für ein kurzes Kennenlernen an. Ich freue mich, dich an der Tür zu begrüßen.

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Kostenloses Kennenlerngespräch per Telefon oder Video, oder gleich das erste Treffen vormerken. Kleine Runden in Berlin und online, ohne Bühne und ohne Verkauf.
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Wann sagt man reden und wann sprechen?
Im Alltag werden beide Wörter oft gleich verwendet. Reden klingt häufig etwas lockerer und meint eher das Gespräch miteinander, sprechen wirkt etwas neutraler. Für ein Netzwerktreffen spielt der Unterschied keine Rolle: Wichtig ist, dass ihr miteinander ins Gespräch kommt.
Wie lerne ich richtig zu reden?
Für das ganz normale Gespräch hilft vor allem Übung in einem Rahmen, der nicht überfordert. Überleg dir eine Frage, die dich gerade beschäftigt, sprich deine Vorstellung einmal laut und hör anderen aufmerksam zu. Wer regelmäßig in einer vertrauten Runde sitzt, merkt, dass es von Mal zu Mal leichter wird.
Warum fällt es mir schwer, mit Menschen zu reden?
Dafür kann es viele Gründe geben. Für die meisten ist es einfach ungewohnt, sich vor Fremden zu öffnen, oft verbunden mit der Sorge, etwas Falsches zu sagen. Ein ruhiger Rahmen mit klarer Vorstellungsrunde kann den Einstieg erleichtern, weil jede und jeder schon einen Anknüpfungspunkt liefert. Bei anhaltenden Schwierigkeiten ist eine fachliche Beratung der richtige Weg.
Muss ich für das erste Treffen etwas vorbereiten?
Nein. Überleg dir nur, was dich gerade beschäftigt und wobei dir andere helfen könnten. In der Runde stellt sich jede und jeder in einer Minute vor: wer du bist, was du gerade brauchst und was du geben kannst.
Muss ich zuerst ein Kennenlerngespräch führen?
Nein, das Gespräch ist ein Angebot. Es ist kostenlos, dauert etwa dreißig Minuten und findet am Telefon oder per Video statt. Du kannst aber auch direkt das erste Treffen vormerken.
Kann ich auch online teilnehmen?
Ja. Wer nicht in Berlin ist, ist per Video dabei. Die Online-Runden laufen genauso wie vor Ort: kurze Vorstellung, Austausch in kleinen Gruppen, Kontakte für danach.
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