Kaum ein Moment macht Selbstständige so nervös wie die Vorstellungsrunde. Alle schauen dich an, die Uhr läuft, und im Kopf rattert die Frage, wie du in sechzig Sekunden überzeugen sollst. Dabei musst du in dieser Minute gar nichts verkaufen. Es reichen drei Fragen, und die Runde wird vom Pflichtteil zum besten Teil des Abends.
Viele haben gelernt, dass man sich mit einem Elevator Pitch vorstellt: kurz, glänzend, mit Nutzenversprechen und einem Satz, der hängen bleiben soll. Das kann vor Investoren passen. In einer Runde von Selbstständigen, Gründerinnen und Gründern wirkt es oft wie Werbung, und Werbung hört man höflich an und vergisst sie wieder.
Bei den Netzwerk-Treffen von All-in läuft es deshalb anders: eine Minute pro Person, Fragen statt Pitches, danach Gespräche in kleinen Gruppen. In diesem Artikel erfährst du, wie du diese Minute aufbaust, was du weglassen kannst und warum gerade die Frage nach dem, was du brauchst, die besten Kontakte bringt.
- Eine gute Vorstellung beantwortet drei Fragen: Wer bist du? Was brauchst du gerade? Was kannst du geben?
- Ein verständlicher Satz zu deiner Arbeit schlägt jeden Fachbegriff.
- Ein konkreter Wunsch öffnet mehr Türen als „alles Mögliche“.
- Wer anbietet, anderen zu helfen, wird eher angesprochen und weiterempfohlen.
- Kurz üben reicht: die Minute laut sprechen, einmal stoppen, fertig.
01Warum die eine Minute so viel Druck macht
Eine Minute klingt nach wenig, fühlt sich vor einer Runde aber lang an. Du spürst die Blicke, willst nichts Falsches sagen und möchtest trotzdem im Gedächtnis bleiben. Genau diese Mischung führt dazu, dass viele entweder zu lange reden oder sich hinter Floskeln verstecken.
Der Druck entsteht vor allem durch eine falsche Erwartung. Viele glauben, sie müssten in dieser Minute einen Auftrag gewinnen. Das muss sie nicht. Die Vorstellung ist kein Verkaufsgespräch, sondern eine Einladung, mit dir ins Gespräch zu kommen. Wer mit dieser Haltung in die Runde geht, redet automatisch ruhiger und verständlicher, weil kein unsichtbarer Abschluss mehr auf dem Spiel steht.
Sobald du das Ziel anders setzt, wird es leichter. Du willst nicht überzeugen, sondern verständlich machen, wer du bist und wobei man mit dir reden kann. Eine gute Vorstellung macht neugierig, sie muss nichts abschließen.
So kannst du deine Minute aufteilen
Hilfreich ist auch der Blick auf die anderen. Alle in der Runde sitzen vor derselben Aufgabe, und die meisten sind genauso aufgeregt wie du. Wer ehrlich und klar spricht, nimmt der Situation die Schwere, für sich und für die Nächsten. Oft hilft es schon, vor der eigenen Minute bewusst den anderen zuzuhören. Dann merkst du, wie unterschiedlich die Vorstellungen klingen und dass niemand perfekt ist.
Dazu kommt: Niemand erinnert sich nach dem Abend an jedes Wort. Hängen bleiben ein Name, ein Bild davon, was du machst, und vielleicht ein Anlass, dich anzusprechen. Genau dafür reicht eine Minute.
In den nächsten Abschnitten bauen wir diese Minute Schritt für Schritt auf. Am Ende hast du einen Ablauf, den du für jede Runde anpassen kannst, ob in Berlin am Tisch oder online vor der Kamera.
- Ziel der Minute: Gesprächsanlass schaffen, nicht verkaufen
- Hängen bleiben: Name, Tätigkeit, ein konkreter Wunsch
- Alle anderen in der Runde stehen vor derselben Aufgabe
02Frage eins: Wer bist du, in einem Satz?
Die erste Frage klingt banal und ist doch die schwerste. Viele beginnen mit ihrem Titel, ihrer Firma oder einer Liste von Leistungen. Hilfreicher ist ein Satz, den auch jemand ohne Fachwissen sofort versteht, zum Beispiel deine Nachbarin oder deine Oma.
Statt „Ich biete ganzheitliche Kommunikationslösungen für KMU“ funktioniert „Ich schreibe Texte für Websites von kleinen Handwerksbetrieben“ viel besser. Der zweite Satz erzeugt ein Bild im Kopf. Wer ein Bild hat, kann dich einordnen und an dich denken, wenn jemand genau so etwas sucht. Fachbegriffe sind nicht falsch, aber sie gehören ins Gespräch danach, wenn jemand mit Interesse nachfragt und genauer wissen will, wie du arbeitest.
Ein einfaches Muster hilft: Name, was du machst, für wen. Mehr braucht dieser Teil nicht. Den Rest erzählst du später im Gespräch, wenn jemand nachfragt.
Wenn du gerade erst startest, sag das ruhig. „Ich gründe gerade eine kleine Fahrradwerkstatt in Friedrichshain“ ist ein vollständiger und sympathischer Satz. Informationen rund um den Start findest du übersichtlich auf dem Existenzgründungsportal des Bundes, und in der Runde ist der ehrliche Stand ohnehin wertvoller als eine aufgeblasene Beschreibung.
Teste deinen Satz, bevor du ihn brauchst. Sag ihn laut, am besten jemandem, der nicht aus deiner Branche kommt, und frag, was hängen geblieben ist. Wenn die Antwort zu deinem Satz passt, bist du fertig. Ein guter Prüfstein ist die Rückfrage deines Gegenübers. Fragt jemand „Und was heißt das genau?“, ist dein Satz noch zu abstrakt und darf einfacher werden.
Dieser erste Teil braucht etwa fünfzehn Sekunden. Klingt knapp, ist aber genug, wenn der Satz sitzt. Je kürzer er ist, desto mehr Zeit bleibt für die Frage, die wirklich Gespräche auslöst.
03Frage zwei: Was brauchst du gerade?
Jetzt kommt der Teil, den viele weglassen, weil er sich verletzlich anfühlt. Dabei ist er der wichtigste. Wer sagt, was er gerade braucht, gibt der Runde eine Aufgabe, und Menschen helfen gern, wenn sie wissen, wobei.
Entscheidend ist, konkret statt allgemein zu sein. „Ich freue mich über Kontakte aller Art“ führt selten zu etwas. „Ich suche jemanden, der Erfahrung mit dem ersten Angebot für Firmenkunden hat“ dagegen bringt die Köpfe in Bewegung. Je genauer du beschreibst, wen oder was du suchst, desto schneller fällt den anderen jemand aus ihrem eigenen Umfeld ein, an den sie dich weiterleiten können.
Ein Wunsch kann klein sein: eine Meinung zu deinem Logo, eine Empfehlung für eine Buchhaltungssoftware, ein Kontakt zu einer Hausverwaltung. Gerade kleine Wünsche lassen sich am Abend selbst erfüllen. Wer dabei an eine Bewerbung denkt, liegt nicht falsch: Auch dort hilft eine klare Selbstvorstellung, und rund um Karriere und Bewerbung findest du bei plangenial.de weitere Informationen.
Wie lange dauert eine Vorstellungsrunde?
Viele IHKs bieten zusätzlich Veranstaltungen und Sprechtage für Gründerinnen und Gründer an, einen Überblick gibt die Seite der Industrie- und Handelskammern. Solche Angebote ersetzen nicht das offene Gespräch unter Gleichgesinnten, aber sie ergänzen es gut.
Formuliere deinen Wunsch als Frage oder Suche, nicht als Forderung. „Kennt jemand…?“ oder „Ich suche gerade…“ lädt ein. Wer fragt, gibt anderen einen Grund, auf dich zuzukommen. So bleibt der Ton offen und freundlich, und niemand fühlt sich unter Druck gesetzt, sofort eine Lösung parat zu haben.
Plane für diesen Teil wieder rund fünfzehn Sekunden ein. Ein Satz, höchstens zwei. Wenn du mehrere Wünsche hast, nimm heute den dringendsten und heb dir die anderen fürs Gespräch danach auf.
- Konkreter Wunsch statt „alles Mögliche“
- Kleine Wünsche sind ausdrücklich erlaubt
- Als Frage formulieren: „Kennt jemand…?“
04Frage drei: Was kannst du geben?
Netzwerken lebt vom Geben und Nehmen. Die dritte Frage dreht deshalb die Richtung um: Wobei kannst du anderen helfen? Das muss nichts mit deinem Angebot zu tun haben, das du verkaufst.
Vielleicht kennst du dich mit Förderprogrammen aus, weil du selbst gerade durch die Anträge gegangen bist. Vielleicht weißt du, welche Coworking-Räume in deinem Bezirk ruhig sind. Solches Erfahrungswissen ist in einer Runde Gold wert. Auch Erfahrungen mit Fehlern zählen dazu. Wer offen erzählt, was beim ersten Angebot schiefgegangen ist, hilft anderen manchmal mehr als jede Erfolgsgeschichte.
Wer etwas anbietet, wird nach der Runde oft angesprochen. Das nimmt dir die Last, selbst auf Leute zugehen zu müssen. Gerade für Menschen, die sich mit Smalltalk schwertun, ist das ein angenehmer Weg in die Gespräche.

Achte darauf, dass dein Angebot echt ist und kein verkleideter Verkauf. „Ich gebe gern weiter, was ich beim Thema Rechnungsstellung gelernt habe“ ist ein Angebot. „Ich biete ein kostenloses Erstgespräch für mein Coaching an“ ist Werbung, und die gehört nicht in diese Minute. Die Grenze ist leicht zu prüfen: Würdest du das Gleiche auch anbieten, wenn daraus nie ein Auftrag entsteht? Wenn ja, ist es ein echtes Angebot.
Hilfreiche Hintergründe zu Themen rund um kleine Unternehmen und Gründung sammelt zum Beispiel das RKW Kompetenzzentrum. Wer so etwas kennt, kann es in der Runde weitergeben und wird schnell zur Anlaufstelle.
Auch dieser Teil braucht nur etwa fünfzehn Sekunden. Zusammen mit den ersten beiden Fragen bist du dann bei rund fünfundvierzig Sekunden, und der Rest der Minute bleibt als Puffer für deinen Abschluss.
05So klingt eine Minute: Aufbau und Beispiele
Jetzt setzen wir die drei Fragen zusammen. Der Aufbau ist immer gleich: Satz eins sagt, wer du bist. Satz zwei sagt, was du suchst. Satz drei sagt, was du anbietest. Ein kurzer Abschluss lädt zum Gespräch ein.
Ein Beispiel: „Ich bin Jana, ich fotografiere Produkte für kleine Onlineshops. Gerade suche ich jemanden, der Erfahrung mit Preisen für Firmenkunden hat. Ich kann gut erklären, wie man mit dem Handy brauchbare Produktfotos macht. Sprecht mich gern nachher an.“ Das ist eine erfundene Beispielperson, aber so oder ähnlich kann deine Minute klingen.
Ein zweites Beispiel aus einer ganz anderen Branche: „Ich bin Murat, ich baue gerade einen mobilen Fahrradservice auf. Ich suche Kontakte zu Firmen mit vielen Dienstrad-Fahrern. Ich kenne mich mit Lastenrädern aus und helfe gern, wenn jemand eines kaufen möchte.“ Auch Murat ist ein Beispiel, kein echter Teilnehmer.
Wie viele Wörter passen in eine Minute?
Du merkst: Beide Vorstellungen kommen ohne Superlative aus. Niemand sagt „marktführend“ oder „einzigartig“. Gerade das macht sie glaubwürdig und leicht zu merken.
Nach der Runde geht es in kleineren Gruppen weiter. Dort erzählst du mehr, hörst zu und tauschst Kontakte aus. Wer zwischen den Treffen dranbleiben möchte, findet in der Community einen Ort für Fragen und Empfehlungen. Und wenn du merkst, dass deine Website die Vorstellung noch nicht trägt, hilft dir First Networks mit Webdesign und Betreuung weiter.
Kleiner Hinweis zur Länge: Eine Minute ist eine Obergrenze, kein Ziel. Wenn du nach vierzig Sekunden fertig bist, ist das ein gutes Zeichen. Die Runde dankt es dir, und die Zeit geht an das Gespräch danach.
- Satz 1: Name, was du machst, für wen
- Satz 2: dein konkreter Wunsch
- Satz 3: was du geben kannst
- Abschluss: „Sprecht mich gern nachher an.“
06Vorbereiten, ohne auswendig zu lernen
Viele schreiben ihre Vorstellung Wort für Wort auf und lernen sie auswendig. Das kann helfen, wirkt aber oft steif, und wenn du einmal hängen bleibst, ist der Faden weg. Besser ist ein Gerüst aus drei Stichworten, eins pro Frage. Stichworte geben dir Halt, lassen aber genug Spielraum, um auf das zu reagieren, was vor dir gesagt wurde, und das wirkt lebendig.
Sprich deine Minute zwei, drei Mal laut, am besten mit Stoppuhr. Beim ersten Mal bist du vermutlich zu lang, beim dritten Mal sitzt es. Mehr Übung braucht es nicht, sonst klingt es auswendig gelernt.
Passe deinen Wunsch an jede Runde an. Was du heute brauchst, ist morgen vielleicht erledigt. Die Frage „Was brauche ich gerade?“ ist darum auch eine gute Übung, um für dich selbst Klarheit zu gewinnen. Viele merken dabei, dass sie ihren eigenen Bedarf vorher gar nicht so klar benannt hatten, und nehmen schon aus der Vorbereitung etwas mit.
Vorbereitung auf deine Minute
Für die Arbeit an deinem Vorhaben gibt es außerdem frei zugängliche Werkzeuge, etwa die Gründerplattform, mit der du deine Idee Schritt für Schritt ausarbeiten kannst. Je klarer dein Vorhaben auf dem Papier steht, desto leichter fällt der eine Satz in der Runde. Wer beim Thema Preise und Geld tiefer einsteigen möchte, findet allgemeine Informationen rund um Finanzen bei Finanzpost.
Auch die Impulse bei unseren Workshops drehen sich um solche Fragen: sichtbar werden mit wenig Zeit, Kundinnen und Kunden gewinnen, Preise finden. Die Workshops vermitteln allgemeine Information und Erfahrungen, keine Einzelberatung.
Online gilt übrigens dasselbe. Vor der Kamera hilft es, kurz durchzuatmen, in die Linse zu schauen und den ersten Satz bewusst langsam zu sprechen. Der Rest kommt dann fast von allein.
07Fazit: Die beste Minute ist eine Einladung
Eine Vorstellung in einer Minute ist kein Pitch und keine Prüfung. Sie ist eine Einladung an die Runde, mit dir zu reden. Drei Fragen tragen dich durch diese Minute: Wer bist du? Was brauchst du gerade? Was kannst du geben?
Je einfacher dein erster Satz, desto leichter kann man sich an dich erinnern. Je konkreter dein Wunsch, desto eher kann jemand helfen. Und je ehrlicher dein Angebot, desto lieber wirst du angesprochen. Diese drei Dinge kannst du für jede neue Runde frisch beantworten, und mit jeder Wiederholung wird deine Minute ein Stück selbstverständlicher.
Perfekt muss das beim ersten Mal nicht sein. Die meisten werden mit jeder Runde entspannter, weil sie merken, dass die anderen ihnen wohlgesonnen sind. Niemand erwartet eine Bühnenshow, alle freuen sich über einen klaren Satz.

Der Rest passiert im Gespräch danach. Dort entstehen die Kontakte, die dich weiterbringen, oft gerade über die Frage, was du brauchst. Wie der Weg vom ersten Kontakt bis zur festen Runde aussieht, liest du im Ablauf. Ein kurzer Gruß am nächsten Tag an die Menschen, mit denen du gesprochen hast, hält den Faden fest und macht aus einem netten Abend einen Kontakt, der bleibt.
Wenn du ausprobieren möchtest, wie sich das anfühlt, ist eine kleine Runde der beste Ort dafür. Das erste Treffen von All-in Netzwerk wird gerade geplant, über die Terminseite kannst du es vormerken und bekommst Ort und Datum als Erstes.
Bis dahin kannst du deine drei Sätze schon einmal aufschreiben. Sag sie laut, stopp die Zeit und freu dich auf die erste Runde.

Ein persönliches Wort von Maik Marx
Ich begleite seit Jahren Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit, und die Vorstellungsrunde ist für viele ein Moment, vor dem sie Respekt haben. Dabei glaube ich, dass gerade diese eine Minute die besten Gespräche des Abends anstoßen kann. Am wichtigsten finde ich die Frage nach dem, was jemand gerade braucht. Wer sie ehrlich beantwortet, zeigt sich, und genau daraus entsteht Vertrauen.
Ich habe All-in Netzwerk gegründet, weil ich glaube, dass niemand allein gründen muss. Du musst in deiner Minute nichts beweisen und nichts verkaufen. Sag einfach, wer du bist, was du brauchst und was du geben kannst. Den Rest machen wir gemeinsam am Tisch.

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Was gehört in einen Elevator Pitch?
Klassisch enthält ein Elevator Pitch, wer du bist, was du anbietest und welchen Nutzen das hat. Für Netzwerktreffen unter Selbstständigen hat sich ein etwas anderer Aufbau bewährt: wer du bist, was du gerade brauchst und was du geben kannst. So entsteht eher ein Gespräch als ein Verkaufsmoment. Wichtig ist in beiden Fällen ein verständlicher Satz ohne Fachbegriffe.
Wie lange dauert ein Elevator Pitch im Durchschnitt?
Der Name spielt auf eine kurze Fahrt im Aufzug an, darum ist meist von etwa 30 bis 60 Sekunden die Rede. Bei Vorstellungsrunden gilt oft eine feste Grenze, zum Beispiel eine Minute pro Person. Diese Minute ist eine Obergrenze und kein Ziel. Wer nach 40 Sekunden fertig ist, lässt mehr Zeit für die Gespräche danach.
Wie fängt man einen Pitch an?
Am einfachsten mit deinem Namen und einem Satz dazu, was du machst und für wen. Dieser Satz sollte so formuliert sein, dass ihn auch jemand ohne Fachwissen sofort versteht. Floskeln und Superlative kannst du weglassen. Ein klarer, ruhiger Einstieg nimmt dir selbst und den Zuhörenden die Anspannung.
Was ist ein Netzwerk-Treffen?
Bei einem Netzwerk-Treffen kommen Menschen zusammen, um sich auszutauschen, einander kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Bei Selbstständigen und Gründungen geht es oft um Erfahrungen, Empfehlungen und gegenseitige Unterstützung. Viele Treffen beginnen mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Danach folgen Gespräche, oft in kleineren Gruppen.
Welche Tipps gibt es für das Networking?
Hilfreich ist, mit einem konkreten Anliegen zu kommen und gleichzeitig zu überlegen, womit du anderen helfen kannst. Zuhören bringt oft mehr als selbst viel zu erzählen. Nach dem Treffen lohnt sich eine kurze Nachricht an die Menschen, mit denen du gesprochen hast. Und Regelmäßigkeit zählt mehr als ein einzelner großer Abend.
Was ist Networking einfach erklärt?
Networking heißt, Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen und zu pflegen, die beruflich miteinander zu tun haben oder haben könnten. Es geht um gegenseitigen Austausch, also ums Geben und Nehmen. Daraus können Empfehlungen, Kooperationen oder einfach gute Ratschläge entstehen. Mit Verkaufen hat gutes Networking wenig zu tun.
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