Wer zum ersten Mal zu einem Netzwerktreffen geht, kennt dieses Kribbeln: Man weiß nicht genau, was einen erwartet, und fragt sich, ob man sich blamiert, sobald man den Raum betritt. Dabei ist der Ablauf bei All-in Netzwerk bewusst unspektakulär gedacht: ankommen, eine Minute pro Person, danach Gespräche in kleinen Gruppen. Genau diese Reihenfolge nimmt dem Abend viel von seinem Druck, weil jeder Schritt klar ist und niemand überrascht wird. Dieser Artikel geht den ganzen Abend einmal durch, von der Begrüßung an der Tür bis zum Gespräch, das oft erst am nächsten Tag weitergeht, damit du weißt, was dich erwartet, bevor du die Tür öffnest.
Viele Selbstständige kennen das Gefühl: Die Einladung ist angenommen, der Termin steht im Kalender, und trotzdem kreisen die Gedanken um dieselben Fragen. Muss ich mich vorbereiten? Muss ich etwas verkaufen? Kenne ich dort überhaupt jemanden? Dieser Artikel nimmt dir diese Fragen ab, indem er den ganzen Abend durchgeht, von der Tür bis zum Heimweg. Du musst dafür kein Netzwerkprofi sein, denn die Fragen sind am Anfang bei fast allen dieselben.
Bei All-in Netzwerk ist das Treffen als offene Runde für Selbstständige, Gründerinnen und Gründer gedacht, und zwar in Berlin, mit einer Online-Variante per Video. Die Netzwerk-Treffen sind kostenlos, es gibt kein Aufnahmeverfahren und keine Mitgliedskarte. Das erste Treffen wird gerade geplant, Ort und Termin erfährst du als Erstes, wenn du dich vormerken lässt. Alles Weitere besprechen wir gern im Kennenlerngespräch.
- Du musst weder etwas vorbereiten noch etwas verkaufen, und niemanden kennen musst du auch nicht.
- Der Abend hat drei Teile: Ankommen, die Runde und Gespräche in kleinen Gruppen.
- Eine Minute pro Person reicht, und Fragen statt Pitches sind ausdrücklich gewollt.
- Die Treffen sind kostenlos, Getränke zahlt jede und jeder selbst, ein Aufnahmeverfahren gibt es nicht.
- Wer nicht in Berlin ist, ist online per Video dabei, mit denselben Regeln.
01Warum der erste Abend so viel Respekt verlangt
Ein fremder Raum, viele neue Gesichter und die Frage, ob man überhaupt dazugehört: Das löst bei den meisten ein ziemlich starkes Gefühl aus. Gerade Selbstständige sind es gewohnt, vieles allein zu entscheiden, und plötzlich sitzt man zwischen Leuten, die sich teils schon kennen und selbstverständlich miteinander reden. Die Anspannung ist normal und kein Zeichen dafür, dass du etwas falsch machst.
Viele Ängste entstehen aus falschen Erwartungen. Man glaubt, man müsse beeindrucken, etwas besonders Kluges sagen oder am Ende einen Auftrag mitnehmen. Das muss niemand, denn ein erster Abend ist kein Bewerbungsgespräch, sondern ein Kennenlernen, bei dem es um Gespräche geht und nicht um Ergebnisse.
Hilfreich ist ein Blick auf die anderen. Oft sitzt auch der Mensch neben dir mit ähnlichen Gedanken am Tisch, und wer offen fragt, wirkt meist zugänglicher als jemand, der perfekt auftritt. Wer nicht perfekt sein muss, wird schneller Teil der Runde.
So kann ein Abend in Minuten aufgeteilt sein
Viele IHKs bieten zusätzlich Sprechtage und Veranstaltungen für Gründerinnen und Gründer an. Einen Überblick gibt die Seite der Industrie- und Handelskammern, und solche Angebote ergänzen das offene Gespräch unter Gleichgesinnten gut. Auch das gehört zum Netzwerken, nur eben an anderer Stelle.
Wer gerade zwischen Anstellung und Selbstständigkeit abwägt, findet allgemeine Informationen zu Bewerbung und Karriere bei plangenial.de. Das gehört nicht zwingend zum Abend, kann aber ein guter Startpunkt sein, um die eigenen Fragen in Ruhe zu sortieren, bevor der Abend überhaupt beginnt.
Der wichtigste Gedanke vorab: Du musst nicht mutig sein, nur kommen. Die Schwelle ist meist niedriger, als sie sich vor der Eingangstür anfühlt, und alles Weitere ergibt sich im Verlauf des Abends fast von selbst, Schritt für Schritt.
- Anspannung ist normal, auch bei anderen
- Niemand muss an diesem Abend ein Ergebnis liefern
- Ein Schritt reicht: hingehen
02Ankommen: Der Moment an der Tür
Der Abend beginnt nicht mit einer Bühne, sondern mit einer persönlichen Begrüßung an der Tür. Genau dieser Moment nimmt vielen die Anspannung, weil man nicht allein vor einer fremden Gruppe steht. Du musst dafür nichts vorbereiten.
Danach holst du dir einen Kaffee und hast Zeit, dich in Ruhe umzusehen. Niemand erwartet, dass du sofort einen Gesprächspartner findest, und niemand zählt, wie lange du zum Umsehen brauchst. Ein Becher in der Hand ist übrigens ein guter Anlass, jemanden anzulächeln oder kurz zu grüßen.
Zu Beginn schreibst du ein Namensschild: Name und ein Satz dazu, woran du gerade arbeitest. Mehr braucht es dafür nicht, und das Schild hilft anderen, dich anzusprechen, weil sie einen konkreten Anknüpfungspunkt haben, über den sie ohne große Vorrede beginnen können.
Wenn dir beim Reinkommen das Herz klopft, ist das in Ordnung und geht vielen so, die vorher genauso gezögert haben. Atme einmal durch, schau kurz in den Raum und such dir einen Platz, an dem gerade ein Gespräch läuft. Du musst nicht sofort mitten im Kreis stehen.
Wer ruhiger ankommen möchte, darf das auch, denn Zeit zum Ankommen ist ausdrücklich eingeplant. Es gibt keinen Wettbewerb darum, wer am schnellsten redet oder die meisten Kontakte sammelt, und auch Zuhören zählt als vollwertiger Beitrag.
Der Ankommen-Teil ist kurz, und er hilft allen, sich in Ruhe an die Situation zu gewöhnen, bevor es in die Runde geht. Wenn der Kaffee in der Hand ist, beginnt die Runde, und du kennst schon ein paar Gesichter. Das ist ein guter Start, auch wenn du dich noch unsicher fühlst, denn Unsicherheit am Anfang gehört für fast alle dazu.
03Die Runde: Eine Minute pro Person, Fragen statt Pitches
Dann kommt der Teil, der viele am meisten beschäftigt: die Runde. Jede und jeder stellt sich in einer Minute vor und beantwortet dabei drei Fragen: Wer bist du, was brauchst du gerade, was kannst du geben. Die Zeit ist bewusst knapp gehalten, damit alle in der Runde zu Wort kommen und niemand den Abend mit einer langen Rede dominiert.
Die Vorstellung ist keine Bühnenshow und kein Verkaufsgespräch. Du stellst dich einer Runde vor, die danach mit dir ins Gespräch kommen möchte, und das ist eine ganz andere Ausgangslage als vor einem Publikum. Wer ohne Pitch auskommt, wirkt oft nahbarer, und das bleibt eher im Gedächtnis.
Fragen statt Pitches heißt: Du musst kein Angebot in die Runde werfen. Ein Satz wie „Ich suche gerade jemanden, der Erfahrung mit ersten Kundinnen und Kunden hat“ öffnet mehr Türen als jeder Werbeslogan. Die Runde soll Gesprächsanlässe schaffen und keine Verkaufsbühne sein, und genau deshalb geht es um Bedarf und Angebot, nicht um Konditionen.
Wie lange die Runde bei unterschiedlich vielen Personen dauert
Eine Minute ist eine Obergrenze, kein Ziel. Wer nach dreißig Sekunden fertig ist, hat nichts falsch gemacht, denn die Zeit danach gehört den Gesprächen. Lange Ausführungen nehmen den anderen dagegen die Chance, selbst etwas zu sagen, und die Runde wird dann schnell zum Monolog.
Drei Stichworte reichen als Gedankenstütze, mehr braucht es nicht. Eine Liste zum Ablesen ist nicht nötig, weil sich die Reihenfolge meist von allein ergibt, sobald du den Gedanken einmal laut gesprochen hast. Wer mag, schreibt die drei Stichworte vorab auf, dann fühlt sich der Anfang weniger wacklig an.
Wenn du dich in der Runde verhaspelst, ist das kein Drama. Die Runde ist auf Ehrlichkeit angelegt, und niemand zählt Fehler mit, denn alle sitzen in derselben Situation. Wichtiger ist, dass du bei dir bleibst, denn genau daraus entstehen die Gespräche danach.
- Wer bist du? In einem Satz
- Was brauchst du gerade? Konkret statt allgemein
- Was kannst du geben? Auch Erfahrungen zählen
04Gespräche in kleinen Gruppen: Hier entstehen die Kontakte
Nach der Runde geht es in kleinen Gruppen weiter, und dort passiert das eigentliche Netzwerken. Hier ist Zeit für die Fragen, die gerade drücken, ohne Bühne, ohne Pitch-Zwang und ohne die Pflicht, sofort etwas Fertiges vorzulegen. Die Gruppen sind bewusst klein, damit jede und jeder tatsächlich zu Wort kommt und das Gespräch nicht an einer großen Runde hängen bleibt.
Im Gespräch zählt weniger, was du sagst, als wie du zuhörst. Zuhören bringt meist mehr zurück, als selbst lange zu erzählen. Frag nach, was die andere Person gerade beschäftigt, und bleib dran, auch wenn es am Anfang nicht nach einem Geschäft klingt.
Wenn du nicht weißt, wie du ein Gespräch beginnst, reicht eine einfache Frage zu dem, was im Raum passiert. Zum Beispiel: Woran arbeitest du gerade? Solche offenen Fragen geben dem Gegenüber Raum, frei zu antworten, und sie verlangen von niemandem eine Vorbereitung.

Wer lieber mit wenigen Leuten spricht, ist hier richtig. Der Anspruch ist bewusst bescheiden: drei Gespräche, die etwas bewegen, sind mehr wert als ein Stapel Visitenkarten. Ein Gespräch, das sich um eine echte Frage dreht, bleibt oft länger im Gedächtnis als jeder Satz aus der Runde.
Für Fragen zu Hintergründen kleiner Unternehmen lohnt sich oft ein Blick in allgemeine Quellen. Das RKW Kompetenzzentrum sammelt Informationen rund um Gründung und kleine Betriebe, und wer solche Quellen kennt, kann sie im Gespräch weitergeben, wenn jemand genau danach fragt.
Am Ende eines Abends gehst du mit Namen, Ideen und Verabredungen nach Hause. Ob daraus etwas wird, zeigt sich oft erst in den Wochen danach, und genau dafür ist ein kurzer Anschluss so hilfreich. Schreib dir deshalb kurz auf, mit wem du sprechen wolltest, solange du dich noch erinnerst.
05Was vorab gilt: kostenlos, ohne Verkauf, ohne Hürden
Viele fragen sich vorab, was das kostet, wie viel Zeit sie investieren müssen und ob am Ende etwas verkauft wird. Die Antwort ist kurz: Die Treffen sind kostenlos, und es wird nichts verkauft. Kein Strukturvertrieb, kein MLM und keine Verkaufsshow gehören zu dem, was All-in Netzwerk ausmacht.
Getränke bezahlt jede und jeder selbst, wenn wir in einem Café sitzen. Die Teilnahme selbst bleibt trotzdem kostenlos. Das ist ein kleiner, aber klarer Punkt, damit niemand am Ende unangenehm überrascht wird und vorher weiß, woran er ist.
Ein Aufnahmeverfahren gibt es nicht, und eine Mitgliedskarte ebenfalls nicht. Du kommst einfach vorbei, ohne Prüfung und ohne Vorauswahl. Das macht den ersten Schritt deutlich leichter, weil er an keine Bedingungen geknüpft ist und du jederzeit wieder gehen kannst.
Wie viele Gespräche in 60 Minuten Platz haben
Wenn du vorab Klarheit willst, kannst du ein Kennenlerngespräch vereinbaren. Es dauert etwa dreißig Minuten, ist kostenlos und findet per Telefon oder Video statt. Du erfährst, wie die Treffen laufen, und wir erfahren, was dich gerade weiterbringt und ob die Runde zu dir passt. Wer beim Thema Geld allgemein tiefer einsteigen möchte, findet Informationen rund um Finanzen und Vorsorge bei Finanzpost.
Die Treffen sind keine Steuer- oder Rechtsberatung und auch keine Finanzberatung. Wer allgemeine Informationen rund um den Start sucht, findet sie beim Existenzgründungsportal des Bundes, und für den Einzelfall braucht es eine Fachberatung.
Dieser Abschnitt klingt nüchtern, und genau das ist beruhigend, weil du so früh weißt, woran du bist. Du weißt vorher, worauf du dich einlässt, und musst keine versteckten Absichten suchen. Kostenlos, ohne Verkauf und ohne Aufnahme: So sieht ein offener Abend aus.
- Kostenlos: Treffen und Community
- Getränke zahlt jede und jeder selbst
- Kein Aufnahmeverfahren, keine Mitgliedskarte
- Kein Strukturvertrieb, kein MLM
06Online dabei sein, wenn Berlin zu weit ist
Nicht jede und jeder kann nach Berlin kommen, und das ist kein Hindernis. Wer nicht vor Ort sein kann, ist per Video dabei, und die Online-Runden laufen nach den gleichen Regeln wie vor Ort. Dazu gehören die kurze Vorstellung, der Austausch in kleinen Gruppen und die Kontakte für danach.
Vor der Kamera fühlt sich vieles anders an, und das ist ganz normal. Hilfreich sind ein ruhiger Platz, ein Blick in die Kamera statt auf die eigene Kachel und ein Getränk in Reichweite. Wer den ersten Satz langsam spricht, kommt meist schnell in den Rhythmus, und dann fühlt sich der Bildschirm bald gar nicht mehr so fremd an.
Die Gruppen wechseln online genauso in kleinen Runden wie vor Ort, damit auch hier jede und jeder zu Wort kommt. Wichtig ist vor allem ein ruhiger Platz, ein Gerät mit Kamera und die Bereitschaft, einmal ehrlich in die Runde zu sprechen. Die Regeln sind dieselben, egal, ob du in Berlin am Tisch sitzt oder von zu Hause aus dabei bist.
Ankommen vor der Runde in Minuten
Viele unterschätzen, wie viel online möglich ist. Eine kurze Frage nach der Runde oder eine Nachricht danach kann genauso ein Anfang sein wie ein Händedruck an der Tür, und niemand muss dafür besonders lang reden.
Wer selbst online besser gefunden werden möchte, merkt schnell, wie wichtig eine klare Website ist. Hilfe rund um Webdesign, Hosting und Sichtbarkeit gibt es bei First Networks, einer Schwestermarke von All-in Netzwerk. Wer dort anfragt, bekommt Unterstützung bei der eigenen Präsenz im Netz.
Ob online oder vor Ort: Wichtig ist, dass du dabei bist. Der Rest ergibt sich im Gespräch, und jede Runde macht den nächsten Abend ein Stück vertrauter.
07Fazit: Dranbleiben statt perfekt sein
Der erste Abend bei einem Netzwerktreffen ist eine Gelegenheit und keine Prüfung, auch wenn sich das vor der Tür manchmal genau so anfühlt. Du kommst an, stellst dich in einer Minute vor und redest danach in kleinen Gruppen über das, was dich gerade beschäftigt und wobei andere dir helfen könnten. Mehr braucht es für den Anfang nicht.
Kontakte wachsen meist über mehrere Begegnungen und nicht nur an einem Abend. Wer wiederkommt, erkennt Gesichter, wird wiedererkannt und kann Fragen in Ruhe stellen, die beim ersten Mal noch zu groß wirkten. Genau daraus entsteht aus einem Abend ein Netzwerk.
Zwischen den Treffen geht es in der Community weiter, mit Fragen, Empfehlungen und Erfahrungen aus der Praxis, die man so nicht in jedem Ratgeber findet. Wer danach mehr möchte, findet bei den Impulsen und Workshops kurze Inputs rund ums Gründen und Wachsen, als allgemeine Information und nicht als Einzelberatung. Wer an einer Idee arbeitet, kann sie außerdem auf der Gründerplattform in Ruhe ausarbeiten.

Wer nicht sicher ist, ob das Netzwerk zu ihm passt, kann vorher ein kostenloses Kennenlerngespräch führen, das etwa dreißig Minuten dauert. Den Weg vom ersten Kontakt bis zur festen Runde beschreibt die Seite So funktioniert’s. Das erste Treffen kannst du über die Terminseite vormerken lassen.
Auch der Austausch danach hat Wert: Ein kurzer Gruß an die Menschen, mit denen du gesprochen hast, hält den Faden fest. Dafür musst du nichts Großes schreiben, ein Satz zum Gespräch und ein Vorschlag, in Kontakt zu bleiben, reicht meistens völlig aus, und die andere Person freut sich oft über die Geste.
Ob du beim ersten Mal sicher wirkst oder nervös bist, spielt kaum eine Rolle. Wichtig ist, dass du kommst und den Raum mit deinen Fragen füllst. Das schaffst du, auch wenn es sich vorher anders anfühlt.
- Kommen reicht für den ersten Abend
- Eine Minute, drei Fragen
- Dranbleiben macht den Unterschied

Ein persönliches Wort von Maik Marx
Ich begleite seit Jahren Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Eine Frage höre ich dabei immer wieder: Wo finde ich Leute, mit denen ich ehrlich reden kann? Mir ist wichtig, dass niemand den ersten Abend mit dem Gefühl verbringt, etwas leisten zu müssen. Ich glaube, dass ein offener Rahmen mehr bewegt als jeder Pitch, und deshalb verzichten wir auf Verkauf und Show.
Ich habe All-in Netzwerk gegründet, weil ich denke, dass niemand allein gründen muss. Du musst beim ersten Mal nichts beweisen und nichts verkaufen. Komm einfach, sag, wer du bist, was du gerade brauchst und was du geben kannst. Den Rest klären wir gemeinsam am Tisch.

Probier es aus: vormerken oder erst sprechen
Kostenloses Kennenlerngespräch, etwa 30 Minuten, per Telefon oder Video. Oder gleich das erste Treffen vormerken, in Berlin oder online, ohne Verkauf.
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Was ist ein Netzwerktreffen?
Bei einem Netzwerktreffen kommen Menschen zusammen, um sich auszutauschen, einander kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Bei Selbstständigen und Gründenden geht es oft um Erfahrungen, Empfehlungen und gegenseitige Unterstützung. Viele Treffen beginnen mit einer kurzen Vorstellungsrunde und gehen danach in Gespräche in kleineren Gruppen über. Wichtig ist, mit Offenheit zu kommen und nicht mit der Erwartung, etwas zu verkaufen.
Muss ich mich auf ein Netzwerktreffen vorbereiten?
Bei All-in Netzwerk ist keine Vorbereitung nötig. Du kannst dir vorher überlegen, was dich gerade beschäftigt und wobei dir andere helfen könnten, das reicht völlig. Ein Kennenlerngespräch ist ein Angebot und kein Muss, du kannst auch direkt das erste Treffen vormerken. Gute Vorbereitung ist eher eine Haltung als eine Präsentation.
Wie networke ich richtig?
Ein guter Start ist, mit einem konkreten Anliegen zu kommen und gleichzeitig zu überlegen, womit du anderen helfen kannst. Zuhören bringt oft mehr als selbst viel zu erzählen, und eine offene Frage hält das Gespräch in Gang. Nach dem Treffen lohnt sich eine kurze Nachricht an die Menschen, mit denen du gesprochen hast. Regelmäßigkeit wirkt meist stärker als ein einzelner großer Abend.
Was bedeutet „Networking“ auf Deutsch?
Ins Deutsche übersetzt bedeutet Networking so viel wie Vernetzung oder Beziehungen knüpfen. Gemeint ist der Aufbau und die Pflege von Kontakten zu Menschen, die beruflich miteinander zu tun haben oder haben könnten. Es geht um gegenseitigen Austausch, also um Geben und Nehmen. Mit Verkaufen hat gutes Networking wenig zu tun.
Was zieht man zu einem Netzwerktreffen an?
Am besten trägst du etwas, in dem du dich wohlfühlst. Eine besondere Garderobe braucht es dafür nicht, und die Kleidung sagt über dich weniger aus als dein erster Satz. Praktisch ist eine Jacke, die du bequem ablegen kannst, wenn du im Raum stehst. Wenn du unsicher bist, schreib vorher einfach über die Terminseite.
Wie spreche ich Fremde beim Networking an?
Der einfachste Einstieg ist, deinen Namen zu nennen und eine Frage zu stellen, die zum Moment passt. Etwa: Wie bist du zu diesem Treffen gekommen? Wenn dein Gegenüber gerade beschäftigt wirkt, kannst du freundlich lächeln und später wiederkommen. Ein ruhiger Ton nimmt beiden die Anspannung.
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