Die ersten drei Jahre einer Selbstständigkeit bestehen aus Entscheidungen. Welchen Preis nehme ich, welchen Auftrag lehne ich ab, wann mache ich Feierabend? Die meisten dieser Entscheidungen fallen abends am Schreibtisch, ohne Kollegium und ohne jemanden, der kurz drüberschaut. Das muss nicht so bleiben. Dieser Artikel zeigt, warum eine Runde aus anderen Selbstständigen in dieser Zeit so viel bringt, wieso gerade die Mischung der Branchen hilft und wie aus einzelnen Abenden ein Netzwerk wird.
Wer angestellt war, kennt das Gegenteil: Man fragt kurz die Kollegin am Nachbartisch, bekommt eine Einschätzung und macht weiter. In der Selbstständigkeit fehlt dieser kurze Draht. Viele merken erst nach Monaten, wie sehr sie ihn vermissen, und wie viel Zeit sie mit Grübeln verbringen, das ein einziges Gespräch abgekürzt hätte.
Im All-in Netzwerk treffen sich deshalb Solo-Selbstständige, Gründerinnen und Gründer sowie kleine Unternehmen über Branchen hinweg. Bei den Netzwerk-Treffen in Berlin und online und in der Community zwischen den Treffen geht es um genau diesen kurzen Draht. Unterschiedliche Leute sehen unterschiedliche Lösungen, und wer wiederkommt, wird Teil der Runde.
- Die ersten drei Jahre heißen viel lernen, viel entscheiden, oft allein. Eine Runde, die das kennt, nimmt dir die Einsamkeit, nicht die Entscheidung.
- Der Austausch über Branchen hinweg bringt Lösungen, auf die man in der eigenen Branche nicht kommt.
- Zwischen den Treffen geht es in der Community weiter: Fragen stellen, Empfehlungen geben und bekommen.
- Wer wiederkommt, wird Teil der Runde. So wächst aus Abenden ein Netzwerk.
- Treffen und Community sind kostenlos, ohne Verkaufsshow. Fachfragen zu Steuern, Recht oder Finanzen gehören in eine Fachberatung.
01Die ersten drei Jahre: viel lernen, viel entscheiden
Am Anfang einer Selbstständigkeit ist fast alles neu. Du schreibst dein erstes Angebot, legst deinen ersten Preis fest, kaufst die erste Ausstattung und wartest auf die erste Zahlung. Jede dieser Entscheidungen wirkt klein, aber zusammen bestimmen sie, ob der Start gelingt.
Das Besondere daran: Du triffst sie fast alle allein. Es gibt keine Abteilung, die vorher prüft, keinen Chef, der freigibt, keine Kollegin, die aus Erfahrung abrät. Das ist einerseits die Freiheit, wegen der viele gründen. Andererseits ist es eine Last, die sich mit der Zeit summiert.
Dazu kommt das Tempo. Selbstständige lernen in den ersten Jahren mehr als in jeder Ausbildung, weil sie es müssen. Buchhaltung, Kundengespräche, Werbung, Zeitplanung: Alles landet auf demselben Schreibtisch, meist abends, wenn die eigentliche Arbeit erledigt ist.
Entscheidungen in einer Woche am Anfang
Viele erleben diese Phase als Mischung aus Stolz und Erschöpfung. Man ist stolz, dass es läuft, und gleichzeitig müde von den vielen Fragen, die niemand beantwortet. Die Frage nach dem richtigen Preis bleibt tagelang offen, weil niemand da ist, der kurz sagt, ob die Zahl plausibel klingt. Nicht die Arbeit ist das Problem, sondern das Alleinsein mit den Entscheidungen.
Grundlegende Informationen zum Start gibt es an vielen Stellen, zum Beispiel beim Existenzgründungsportal des Bundes oder Schritt für Schritt auf der Gründerplattform. Was dort fehlt, ist der Mensch, der sagt: Das kenne ich, bei mir war es so. Diese Stimme ist in den ersten Jahren Gold wert, weil sie Theorie in Alltag übersetzt.
Genau hier setzt die Idee hinter All-in an. Niemand nimmt dir die Entscheidungen ab, aber du musst sie nicht mehr allein vorbereiten. Du hast eine Runde, die weiß, wie sich der Anfang anfühlt, und die deine Fragen ernst nimmt, auch die kleinen.
- Fast jede Entscheidung fällt am Anfang allein
- Lernen im Schnellverfahren, meist abends
- Das Alleinsein wiegt schwerer als die Arbeit
02Warum eine Runde hilft, die das kennt
Es gibt einen Unterschied zwischen Mitgefühl und Verständnis. Familie und Freunde haben Mitgefühl, wenn du erzählst, dass eine Zahlung ausbleibt. Verständnis hat, wer selbst schon vier Wochen auf Geld gewartet hat und weiß, wie man in der Zeit mit dem Kunden spricht.
Eine Runde aus Selbstständigen bietet dieses Verständnis. Du musst nicht erklären, warum du nachts an deinem Angebot sitzt oder warum ein einziger Auftrag deinen Monat entscheidet. Alle am Tisch kennen das. Dadurch fallen die Gespräche kürzer und ehrlicher aus.
Bei den Treffen von All-in stellt sich jede und jeder in einer Minute vor: Wer bist du, was brauchst du gerade, was kannst du geben. Aus diesen drei Fragen entstehen die Gespräche des Abends. Wer sagt, was er gerade braucht, bekommt in kleinen Gruppen Antworten von Menschen, die ähnliche Situationen erlebt haben.
Der Nutzen liegt oft im Entlasten. Wer hört, dass andere dieselben Zweifel hatten, trägt sie leichter. Und wer hört, wie andere ein Problem gelöst haben, spart sich den eigenen Umweg. Beides zusammen macht die ersten Jahre merklich leichter, ohne dass sich an den Aufgaben etwas ändert. Die Rechnung ist einfach: Was einer in der Runde schon einmal falsch gemacht hat, müssen die anderen nicht wiederholen.
Was die Runde nicht leistet, ist eine Beratung im Einzelfall. Es geht um Erfahrungsaustausch und allgemeine Information. Für Steuer-, Rechts- oder Finanzfragen brauchst du eine Fachberatung. Das wird bei All-in offen gesagt, damit niemand falsche Erwartungen mitbringt.

Wie so ein Abend konkret abläuft, von der Begrüßung an der Tür bis zu den Gesprächen in kleinen Gruppen, steht im Artikel über das erste Netzwerktreffen. Für diesen Artikel reicht der Kern: Du bist mit deinen Fragen nicht mehr allein.
- Verständnis statt Mitgefühl
- Eine Minute Vorstellung, dann Gespräche in kleinen Gruppen
- Erfahrungsaustausch, keine Beratung im Einzelfall
03Kontakte über Branchen hinweg: andere Leute, andere Lösungen
Viele Netzwerke sortieren nach Branche. Handwerker treffen Handwerker, Berater treffen Berater. Das hat Vorteile, aber auch einen blinden Fleck: Alle am Tisch haben dieselben Probleme und meist auch dieselben Lösungen. Neue Ideen kommen so selten herein.
Bei All-in sitzen Grafikerin, Handwerker und Coach an einem Tisch. Unterschiedliche Leute sehen unterschiedliche Lösungen. Die Grafikerin erklärt dem Handwerker, wie sie Angebote so gestaltet, dass Kunden sie verstehen. Der Handwerker erzählt dem Coach, wie er mit Anzahlungen arbeitet. Der Coach zeigt beiden, wie er Erstgespräche führt.
Diese Mischung ist kein Zufall, sondern Absicht. Wer gerade allein arbeitet, ob in Grafik, Handwerk, Coaching, Handel oder IT, vermisst vor allem Kolleginnen und Kollegen. Dass sie aus einer anderen Branche kommen, macht den Austausch oft wertvoller, weil die Fragen von außen kommen.
Branchen an einem Tisch
Dazu kommt der praktische Nutzen. In der Community fragst du in die Runde, wenn du jemanden suchst, der sich mit Shops auskennt oder eine Grafikerin für dein Logo. Die Antworten sind Empfehlungen unter Mitgliedern, keine bezahlten Platzierungen, sondern Erfahrungen statt Werbung.
Und es funktioniert in beide Richtungen. Wer anderen hilft, wird selbst weiterempfohlen. Wie dieser Kreislauf entsteht, beschreibt der Artikel Wer gibt, wird empfohlen. Für die Mischung der Branchen heißt das: Je unterschiedlicher die Runde, desto mehr Türen kann sie öffnen.
Auch für Menschen, die eine Gründung erst planen, ist die Mischung hilfreich. Sie hören, wie es in mehreren Branchen läuft, und bekommen so ein breiteres Bild, bevor sie sich festlegen. Wer dazu Informationen zu Anmeldung, Pflichten und Branchen sucht, findet sie bei der IHK. Die Runde ergänzt diese Angaben um das, was in keiner Übersicht steht: wie es sich im Alltag anfühlt, in genau dieser Branche zu starten.
- Branchenmischung bringt Fragen von außen
- Empfehlungen unter Mitgliedern statt bezahlter Platzierungen
- Helfen und geholfen bekommen gehören zusammen
04Zwischen den Treffen: Fragen, Empfehlungen, kurzer Draht
Ein Abend alle paar Wochen reicht nicht, wenn die Frage am Dienstagmorgen auftaucht. Deshalb geht es im All-in Netzwerk zwischen den Treffen weiter: Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Aufträge und Kontakte weiterempfehlen. Das ist die Community.
Manche Fragen stellt man ungern laut. Wie schreibe ich mein erstes Angebot? Wie gehe ich mit einer späten Zahlung um? In der Community darfst du sie stellen, ohne dich zu blamieren. Andere haben das schon erlebt und antworten aus der Praxis. Keine Frage ist zu klein.
Das Prinzip ist einfach: Du stellst deine Frage in die Runde, und wer eine passende Erfahrung hat, meldet sich. Mal ist es ein Satz, mal ein kurzes Telefonat, mal ein Kaffee. Manchmal reicht ein Kaffee mit der richtigen Person, um eine Woche Grübeln abzukürzen.

Auch hier gilt die Grenze: Es sind Antworten aus der Praxis, allgemeine Information, keine Beratung. Wer eine verbindliche Auskunft zu Steuern, Verträgen oder Versicherungen braucht, holt sie bei einer Fachberatung. Die Community hilft dir dabei, die richtige Frage zu formulieren und einzuordnen, was du hörst. Wer Begriffe rund um Geld im Alltag verständlich erklärt haben möchte, findet allgemeine Informationen bei Finanzpost, eine Beratung ist das nicht.
Werbung in eigener Sache ist in der Community ausdrücklich nicht das Ziel. Für dich werben heißt hier: erzählen, was du machst, wenn es jemandem hilft. Massennachrichten und Verkaufsaktionen gibt es nicht. So bleibt der Kanal das, was er sein soll, ein kurzer Draht unter Leuten, die den Anfang kennen.
Wo genau die Community stattfindet, wird mit den ersten Mitgliedern abgestimmt. Fest steht: Sie kostet nichts, so wie die Treffen. Und sie lebt davon, dass Menschen nach dem ersten Abend dranbleiben, was uns zum nächsten Punkt bringt.
- Fragen stellen, ohne sich zu blamieren
- Antworten aus der Praxis, keine Einzelberatung
- Erzählen statt werben
05Dranbleiben: Wie aus Abenden ein Netzwerk wird
Der erste Abend ist ein Kennenlernen. Ein Netzwerk entsteht erst, wenn man sich ein zweites und drittes Mal sieht. Dann weiß die Runde, wer du bist und woran du arbeitest, und du weißt, wen du bei welcher Frage ansprechen kannst.
Wer wiederkommt, wird Teil der Runde. Das klingt banal, ist aber der entscheidende Schritt. Aus Gesichtern werden Namen, aus Namen werden Kontakte, aus Kontakten werden Menschen, die dich weiterempfehlen, weil sie deine Arbeit kennen. Dieser Weg braucht Zeit, aber er lohnt sich.
Der Ablauf bei All-in ist bewusst einfach gehalten, damit Dranbleiben leichtfällt. Kein Aufnahmeverfahren, keine Mitgliedskarte, keine Pflichttermine. Wer mag, kommt wieder, bringt Fragen mit und gibt Erfahrungen weiter. Alle vier Schritte vom ersten Kontakt bis zur festen Runde stehen auf der Seite So funktioniert's.
Zeit bis zur Antwort auf eine Frage
Dranbleiben heißt auch, nach dem Treffen die Kontakte zu pflegen, die am Abend entstanden sind. Eine kurze Nachricht, ein Dankeschön, ein Tipp, den man versprochen hat. Was nach einem Treffen sinnvoll ist, beschreibt der Artikel Nach dem Treffen geht es los.
Und wenn es einmal nicht mehr passt, ist auch das in Ordnung. Eine kurze Nachricht genügt, dann bekommst du keine Einladungen mehr. Diese Freiwilligkeit sorgt dafür, dass die Runde aus Menschen besteht, die wirklich dabei sein wollen. Das merkt man an jedem Abend.
Die Idee dahinter fasst die Startseite in einem Satz zusammen: Selbstständig sein heißt oft, allein entscheiden, allein zweifeln, allein feiern. Das muss nicht so bleiben. Wer dranbleibt, hat irgendwann Menschen, mit denen er alle drei Dinge teilen kann.
- Der zweite Abend zählt mehr als der erste
- Kein Aufnahmeverfahren, keine Pflichttermine
- Kontakte nach dem Treffen pflegen
06So kommst du in die Runde
Der Einstieg ist in wenigen Minuten erledigt. Über die Terminseite wählst du, worum es geht: ein kostenloses Kennenlerngespräch oder das erste Treffen vormerken. Dazu ein paar Zeilen, wer du bist und was du gerade aufbaust. Mehr braucht es nicht.
Das Kennenlerngespräch dauert etwa dreißig Minuten, am Telefon oder per Video. Es ist kein Verkaufsgespräch, denn es gibt nichts zu kaufen. Du erfährst, wie die Treffen laufen, wir erfahren, was dich weiterbringt. Wer lieber direkt in die Runde will, überspringt das Gespräch und merkt sich das erste Treffen vor.
Die Antwort kommt meist innerhalb von zwei Werktagen, persönlich von Maik Marx. Dahinter steht die Plan Genial Unternehmensberatung in Berlin. Für das Netzwerk heißt das: Es gibt eine feste Ansprechperson, die die Runde kennt und dich beim ersten Abend an der Tür begrüßt.
Bekannte Gesichter nach mehreren Abenden
Wer nicht in Berlin wohnt, ist per Video dabei. Die Online-Runden laufen mit denselben Regeln: kurze Vorstellung, Austausch in kleinen Gruppen, Kontakte für danach. Entfernung ist also kein Grund, allein zu bleiben.
Was es kostet: nichts. Treffen und Community sind kostenlos, Getränke zahlt jede und jeder selbst, wenn die Runde im Café sitzt. Später kann es bezahlte Workshops geben, die sind dann klar gekennzeichnet und freiwillig. Niemand wird dir etwas verkaufen, es gibt keinen Strukturvertrieb und keine Verkaufsshow. Wer vorher wissen möchte, welche Förderungen und Programme es für Gründende gibt, findet eine Übersicht bei der KfW. Auch das ist allgemeine Information, die Entscheidung dazu gehört in eine Fachberatung.
Vorbereiten musst du nichts. Überleg dir nur, was dich gerade beschäftigt und wobei dir andere helfen könnten. Wer mit einer konkreten Frage kommt, geht meist mit einer konkreten Antwort nach Hause, und oft mit einem Kontakt, den er in der nächsten Woche anrufen kann.
Falls du noch überlegst, ob die Runde zu dir passt, lies gern den Artikel Gründen musst du nicht allein. Dort steht, was ein Netzwerk leisten kann und was nicht. Für alles andere gilt: Komm einfach vorbei und bring deine Fragen mit.
- Terminseite: Kennenlerngespräch oder erstes Treffen
- Antwort meist innerhalb von zwei Werktagen
- Kostenlos, in Berlin und online
07Fazit: Allein entscheiden ja, allein bleiben nein
Die ersten Jahre der Selbstständigkeit bleiben anspruchsvoll. Du lernst viel, du entscheidest viel, und am Ende trägst du die Verantwortung allein. Daran ändert kein Netzwerk etwas, und das soll es auch nicht.
Was sich ändert, ist das Gefühl dabei. Wer eine Runde hat, die den Anfang kennt, bereitet seine Entscheidungen anders vor. Er hört, wie andere es gemacht haben, stellt die Fragen, die er sonst für sich behalten hätte, und spart sich Umwege, die andere schon gegangen sind.
Die Mischung der Branchen sorgt dafür, dass die Antworten überraschen. Die Community sorgt dafür, dass der kurze Draht auch zwischen den Treffen funktioniert. Und das Dranbleiben sorgt dafür, dass aus Abenden ein Netzwerk wird, das dich weiterempfiehlt.
Für Steuer-, Rechts- oder Finanzfragen im Einzelfall bleibt eine Fachberatung nötig. Die Runde ersetzt sie nicht, aber sie hilft dir, die richtigen Fragen mitzunehmen und die Antworten einzuordnen.
Alles, was du dafür brauchst, ist ein erster Schritt: ein Kennenlerngespräch per Telefon oder Video, oder gleich das erste Treffen in Berlin oder online. Selbstständig heißt, allein zu entscheiden. Es heißt nicht, allein zu bleiben.
Was war in deinem ersten Jahr der Selbstständigkeit am schwierigsten? Bring die Antwort mit in die Runde. Es wird jemanden geben, der genau das auch erlebt hat.
- Entscheidungen bleiben deine, die Vorbereitung nicht
- Branchenmischung, Community und Dranbleiben wirken zusammen
- Der erste Schritt ist ein Gespräch oder ein Treffen

Ein persönliches Wort von Maik Marx
Ich kenne das Alleinsein mit Entscheidungen aus eigener Erfahrung. Abends am Schreibtisch, eine Frage im Kopf, und niemand da, den man kurz fragen könnte. Vieles davon hätte ein einziges Gespräch abgekürzt.
Deshalb gibt es All-in Netzwerk. Nicht als Verein mit Mitgliedskarte, sondern als Runde, zu der man einfach kommt. Mit Menschen aus ganz verschiedenen Branchen, die den Anfang kennen und ihre Erfahrungen gern teilen. Ich bin bei jedem Treffen dabei und begrüße dich an der Tür.
Was ich dir nicht abnehmen kann, sind die Entscheidungen, und was die Runde nicht ersetzt, ist eine Fachberatung zu Steuern, Recht oder Finanzen. Aber zwischen der Frage und der Entscheidung liegt oft nur ein gutes Gespräch. Wenn du magst, führen wir es. Melde dich, und bring deine Fragen mit.

Nicht allein bleiben: Kennenlernen oder gleich zum Treffen
Kostenloses Kennenlerngespräch per Telefon oder Video, etwa dreißig Minuten, oder gleich das erste Treffen vormerken. Kleine Runden in Berlin und online, über Branchen hinweg, ohne Verkauf.
Termin vereinbarenSelbstständig heißt nicht allein
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Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich selbstständig zu machen?
Darauf gibt es keine Antwort, die für alle passt. Manche gründen neben dem Job, andere nach einer Kündigung, wieder andere planen über Jahre. Hilfreich ist, vorher mit Menschen zu sprechen, die den Schritt schon gegangen sind, und sich die Grundlagen zum Beispiel beim Existenzgründungsportal des Bundes anzusehen. Für Fragen zu Finanzierung, Steuern oder Recht im Einzelfall brauchst du eine Fachberatung. In der Runde hörst du, wie andere ihren Zeitpunkt gefunden haben.
In welcher Branche lohnt es sich, selbstständig zu machen?
Im All-in Netzwerk sitzen Menschen aus Grafik, Handwerk, Coaching, Handel und IT an einem Tisch, und in jeder dieser Branchen gibt es Selbstständige, bei denen es läuft, und solche, die kämpfen. Ob sich eine Branche lohnt, hängt weniger von der Branche ab als von Angebot, Kunden und Kosten. Allgemeine Informationen bietet das Institut für Mittelstandsforschung Bonn. Eine Einschätzung für deinen Fall bekommst du über eine Fachberatung, nicht aus der Runde.
Was bedeutet selbstständig?
Selbstständig ist, wer auf eigene Rechnung und Verantwortung arbeitet, statt angestellt zu sein. Das betrifft Solo-Selbstständige genauso wie Gründerinnen und Gründer mit kleinem Team. Im Alltag heißt es vor allem: Du entscheidest selbst über Angebot, Preise und Zeit, und du trägst die Folgen. Genau deshalb hilft eine Runde aus anderen Selbstständigen, die diese Entscheidungen kennen.
Bin ich als Freiberufler selbstständig?
Freiberufler arbeiten selbstständig, die Einordnung als freier Beruf oder Gewerbe ist aber eine rechtliche und steuerliche Frage. Sie hängt von der Tätigkeit ab und wird nicht im Netzwerk geklärt. Dafür brauchst du eine Fachberatung, zum Beispiel eine Steuerberatung, oder die Auskunft der zuständigen Stelle. Im All-in Netzwerk sind Freiberufler ebenso willkommen wie Gewerbetreibende, weil die Fragen des Alltags für beide ähnlich sind.
Was kostet die Teilnahme am All-in Netzwerk?
Treffen und Community sind kostenlos. Wenn die Runde in einem Café sitzt, zahlt jede und jeder sein Getränk selbst. Später kann es zusätzlich bezahlte Workshops geben, die sind dann klar gekennzeichnet und freiwillig. Es gibt keinen Strukturvertrieb, kein MLM und keine Verkaufsshows.
Muss ich in Berlin wohnen, um mitzumachen?
Nein. Vor Ort treffen wir uns in Berlin, alle anderen sind per Video dabei. Die Online-Runden laufen nach denselben Regeln wie die Treffen vor Ort: kurze Vorstellung, Austausch in kleinen Gruppen und Kontakte für danach.
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Wichtiger Hinweis: Allgemeine Information, keine Steuer-, Rechts-, Anlage- oder Versicherungsberatung. Für deine persönliche Situation wende dich an eine Fachberatung.
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