Du kennst das vielleicht: Nach einer großen Veranstaltung liegt ein Stapel Visitenkarten auf deinem Schreibtisch, und bei der Hälfte weißt du schon am nächsten Morgen nicht mehr, wer dahintersteckt. Im All-in Netzwerk ist das Ziel ein anderes. Du sollst nicht mit möglichst vielen Karten nach Hause gehen, sondern mit drei Gesprächen, die etwas bewegen.
Viele Selbstständige, Gründerinnen und Gründer verbinden Netzwerken mit großen Sälen, Namensschildern und schnellem Kartentausch. Man stellt sich kurz vor, reicht eine Karte weiter, nickt freundlich und geht zum nächsten Stehtisch. Am Ende des Abends hat man viele Hände geschüttelt, aber kaum mit jemandem wirklich gesprochen.
Bei den Netzwerk-Treffen von All-in läuft es bewusst anders. Die Runden bleiben klein, damit jede und jeder zu Wort kommt. Du stellst dich in einer Minute vor, danach geht es in kleinen Gruppen weiter. In diesem Artikel erfährst du, warum wenige echte Gespräche mehr wert sind als ein voller Kartenstapel, wie die kleinen Runden das möglich machen und wie es nach dem Treffen weitergeht.
- Beim Netzwerken zählt die Qualität der Gespräche, nicht die Zahl der Visitenkarten.
- Die Runden im All-in Netzwerk bleiben bewusst klein, damit jede und jeder zu Wort kommt.
- Jede und jeder stellt sich in einer Minute vor, danach geht es in kleinen Gruppen weiter.
- Zwischen den Treffen bleibt man in Kontakt: Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Kontakte weiterempfehlen.
- Treffen und Community sind kostenlos, in Berlin und online, ohne Verkaufsshow und ohne Strukturvertrieb.
01Warum ein voller Kartenstapel selten weiterhilft
Eine Visitenkarte ist ein praktisches Werkzeug. Sie hält einen Namen, eine Adresse und eine Telefonnummer fest. Was sie nicht festhält, ist das Gespräch, das dazugehört. Ohne dieses Gespräch bleibt die Karte nur ein Stück Papier. Wer nach einem Abend zwanzig Karten in der Tasche hat, aber mit niemandem länger als zwei Minuten gesprochen hat, weiß am nächsten Tag oft nicht mehr, wen er eigentlich anrufen wollte.
Viele kennen auch das Gefühl danach. Man nimmt sich vor, allen eine kurze Nachricht zu schreiben. Dann kommt der Alltag dazwischen, die Karten wandern in eine Schublade, und nach ein paar Wochen ist der Moment vorbei. Das liegt nicht an mangelnder Disziplin. Es liegt daran, dass zwischen dir und den Menschen auf den Karten noch keine echte Verbindung entstanden ist.
Große Veranstaltungen begünstigen genau dieses Muster. Wenn sehr viele Menschen im Raum sind, bleibt für jedes einzelne Gespräch wenig Zeit. Man fragt nach dem Beruf, nennt den eigenen, tauscht Karten und zieht weiter. Das fühlt sich produktiv an, bringt aber selten das, was du eigentlich suchst: Menschen, mit denen sich ehrlich reden lässt.
Viele Karten oder wenige Gespräche
Wer sich selbstständig macht, braucht vor allem solche Menschen. Jemanden, der eine ähnliche Phase schon hinter sich hat. Jemanden, der zuhört, wenn du eine Idee laut durchdenkst. Jemanden, der dich weiterempfiehlt, weil er verstanden hat, was du machst. Solche Kontakte entstehen nicht im Vorbeigehen, sondern im Gespräch.
Darum lohnt es sich, die Frage umzudrehen. Statt zu überlegen, wie viele Kontakte du an einem Abend sammeln kannst, kannst du fragen: Mit wie vielen Menschen habe ich so gesprochen, dass wir uns wirklich erinnern? Wenn die Antwort drei ist, war das ein guter Abend.
In den folgenden Abschnitten schauen wir uns an, wie die Treffen im All-in Netzwerk aufgebaut sind, damit solche Gespräche entstehen können, und was du selbst tun kannst, damit aus einem Gespräch ein Kontakt wird, der bleibt.
- Eine Karte hält Daten fest, aber nicht das Gespräch
- In großen Runden bleibt für jedes Gespräch wenig Zeit
- Drei echte Gespräche sind mehr wert als zwanzig schnelle Kartentausche
02Kleine Runden: damit jede und jeder zu Wort kommt
Der wichtigste Unterschied liegt in der Größe der Runde. Die Treffen im All-in Netzwerk sind bewusst klein gehalten. Das ist keine Notlösung, sondern Absicht. In einer kleinen Runde kann niemand in der Menge verschwinden, und niemand muss gegen eine laute Geräuschkulisse ansprechen.
Kleine Runden haben noch einen Vorteil, der oft unterschätzt wird. Sie nehmen den Druck heraus. Wer eher zurückhaltend ist, findet es deutlich leichter, mit drei oder vier Menschen zu sprechen als in einem vollen Raum auf Fremde zuzugehen. Mehr dazu findest du im Artikel über Netzwerken als leiser Mensch.
In einer kleinen Runde entsteht außerdem schneller Vertrauen. Man hört, wie die anderen über ihre Arbeit sprechen, welche Fragen sie gerade beschäftigen und wo sie unsicher sind. Das schafft eine andere Grundlage als ein kurzer Satz am Stehtisch. Wer einmal ehrlich von seinen Umwegen erzählt hat, wird anders wahrgenommen als jemand, der nur seinen Titel nennt.
Damit alle zu Wort kommen, gibt es eine einfache Struktur. Jede und jeder stellt sich zu Beginn in einer Minute vor. Danach geht es in kleinen Gruppen weiter. So weißt du nach wenigen Minuten, wer im Raum ist und mit wem du gern länger sprechen möchtest. Wie du deine Minute gut nutzt, steht im Artikel Vorstellung in einer Minute.
Diese Struktur hilft auch dabei, die richtigen Gespräche zu finden. Wenn du in der Vorstellungsrunde hörst, dass jemand vor einer ähnlichen Aufgabe steht wie du, weißt du sofort, mit wem du danach reden willst. Du musst nicht raten und nicht von Tisch zu Tisch wandern.

Das alles gilt in Berlin genauso wie online. Wer nicht vor Ort sein kann, ist per Video dabei. Auch dort bleiben die Gruppen klein, und auch dort geht es nach der kurzen Vorstellung in kleineren Runden weiter. Wie das online funktioniert, liest du im Artikel über echte Kontakte beim Online-Netzwerken.
- Kleine Runden nehmen den Druck heraus
- Jede und jeder stellt sich in einer Minute vor
- Danach geht es in kleinen Gruppen weiter, vor Ort und online
03Was ein Gespräch zu einem guten Gespräch macht
Nicht jedes Gespräch bewegt etwas. Manche bleiben beim höflichen Austausch über Wetter und Anfahrt stehen. Andere öffnen eine Tür. Ein gutes Gespräch erkennst du meistens daran, dass beide danach etwas mitnehmen. Eine Idee, eine Frage, einen Hinweis oder einfach das Gefühl, verstanden worden zu sein.
Der einfachste Weg dorthin ist eine ehrliche Frage. Statt „Was machst du so?“ kannst du fragen: „Woran arbeitest du gerade?“ oder „Was beschäftigt dich im Moment am meisten?“ Solche Fragen laden dazu ein, mehr zu erzählen als einen Berufstitel. Und sie zeigen, dass du wirklich zuhören willst.
Genauso wichtig ist, selbst ehrlich zu sein. Viele Selbstständige haben das Gefühl, sie müssten beim Netzwerken immer erfolgreich wirken. Dabei entstehen die stärksten Verbindungen oft dann, wenn jemand offen sagt, wo es gerade hakt. Wer zugibt, dass er noch nicht alles weiß, bekommt oft die hilfreichsten Antworten.
So kann ein Abend in kleiner Runde aussehen
Ein gutes Gespräch braucht auch Zeit. In kleinen Gruppen hast du sie. Du musst nicht nach zwei Minuten weiterziehen, weil schon die nächste Person wartet. Du kannst nachfragen, eine Geschichte zu Ende hören und gemeinsam überlegen, ob es einen nächsten Schritt gibt.
Hilfreich ist es, sich am Ende eines Gesprächs kurz zu notieren, worum es ging. Ein paar Stichworte auf der Rückseite einer Karte oder in einem Notizbuch reichen. So wird aus der Karte wieder ein Gespräch, an das du dich erinnerst. Und wenn du dich in ein paar Tagen meldest, weißt du genau, woran du anknüpfen kannst.
Und schließlich: Ein gutes Gespräch ist keine Verkaufsgelegenheit. Im All-in Netzwerk gibt es keine Verkaufsshow und keinen Strukturvertrieb. Niemand muss dir etwas andrehen, und du musst niemandem etwas verkaufen. Das macht die Gespräche entspannter und ehrlicher, weil alle wissen, dass es um Austausch geht.
- Offene Fragen stellen, die mehr als einen Berufstitel hervorlocken
- Ehrlich sagen, wo es gerade hakt
- Nach dem Gespräch kurz notieren, worum es ging
04Warum gerade drei Gespräche
Die Zahl drei ist keine feste Regel, sondern ein Bild. Sie steht für das, was an einem Abend realistisch ist, wenn man sich wirklich Zeit füreinander nimmt. Drei Gespräche, in denen du zuhörst und gehört wirst, sind mehr als die meisten von einer großen Veranstaltung mitnehmen.
Mit drei Gesprächen kannst du auch nach dem Treffen etwas anfangen. Drei Menschen kannst du am nächsten Tag eine kurze Nachricht schreiben, ohne dass es sich wie eine Pflichtaufgabe anfühlt. Drei Menschen kannst du dir merken, mit Namen, Gesicht und dem, worüber ihr gesprochen habt.
Jedes dieser Gespräche kann in eine andere Richtung führen. Eines bringt dich vielleicht auf eine neue Idee für dein Angebot. Ein anderes führt zu einem Kontakt, den dir jemand weiterempfiehlt. Und das dritte ist vielleicht einfach ein Mensch, mit dem du dich gern wieder austauschen möchtest, weil ihr vor ähnlichen Fragen steht.

Diese Vielfalt entsteht gerade deshalb, weil die Runde klein ist und jede und jeder zu Wort kommt. Du hörst in der Vorstellungsrunde, wer im Raum ist, und kannst gezielt die Gespräche suchen, die zu deiner Situation passen. Weniger Kontakte, aber die richtigen, das ist der Gedanke hinter den kleinen Runden.
Natürlich kann es auch einmal nur ein einziges Gespräch sein, das zählt. Oder fünf. Wichtig ist nicht die genaue Zahl, sondern die Haltung dahinter. Du gehst nicht zu einem Treffen, um möglichst viele Namen einzusammeln, sondern um mit Menschen zu sprechen, die dich weiterbringen und die du weiterbringen kannst.
Wenn du diese Haltung mitbringst, verändert sich auch dein Blick auf Netzwerken insgesamt. Es fühlt sich weniger nach Pflichttermin an und mehr nach einem Abend, an dem du mit anderen Selbstständigen über die Dinge redest, die dich wirklich beschäftigen.
- Drei Gespräche lassen sich merken und weiterführen
- Jedes Gespräch kann in eine andere Richtung führen
- Entscheidend ist die Haltung, nicht die genaue Zahl
05Nach dem Treffen geht es weiter
Ein Netzwerktreffen endet nicht, wenn der Abend vorbei ist. Zwischen den Treffen bleibt man in Kontakt: Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Kontakte weiterempfehlen. Genau dafür gibt es die Community des All-in Netzwerks.
Der erste Schritt nach einem Treffen ist oft der einfachste. Schreib den Menschen, mit denen du gesprochen hast, eine kurze Nachricht. Erinnere an das, worüber ihr geredet habt, und biete an, was du angekündigt hast, zum Beispiel einen Hinweis oder einen Kontakt. Mehr Ideen dazu findest du im Artikel Nach dem Treffen geht es los.
Aus solchen kleinen Schritten entstehen mit der Zeit Beziehungen, die tragen. Wer einmal geholfen wurde, hilft gern zurück. Wer einmal eine passende Empfehlung bekommen hat, denkt beim nächsten Mal an dich. Warum das so gut funktioniert, steht im Artikel Wer gibt, wird empfohlen.
Was nach dem Treffen zählt
Wichtig ist, dass du dabei nicht in alte Muster fällst. Eine Nachricht nach dem Treffen ist keine Gelegenheit, dein Angebot zu bewerben. Sie ist eine Einladung, das Gespräch fortzusetzen. Wenn daraus später eine Zusammenarbeit oder eine Empfehlung wird, umso besser. Aber der Anfang ist immer das Gespräch selbst.
Viele merken nach ein paar Wochen, dass sie mit ihren Fragen nicht mehr allein sind. Statt im Internet nach Antworten zu suchen, schreiben sie jemandem aus dem Netzwerk, der etwas Ähnliches schon erlebt hat. Das ersetzt keine Fachberatung, aber es hilft, die eigene Frage klarer zu sehen und den nächsten Schritt leichter zu finden.
So wird aus drei Gesprächen an einem Abend nach und nach ein kleines Netz aus Menschen, auf die du dich verlassen kannst. Nicht weil ihr Karten getauscht habt, sondern weil ihr miteinander gesprochen habt und in Kontakt geblieben seid.
- Nach dem Treffen eine kurze Nachricht schreiben
- Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Kontakte weiterempfehlen
- Die Nachricht ist eine Einladung zum Gespräch, keine Werbung
06Brauchst du überhaupt noch Visitenkarten?
Eine Frage, die viele stellen: Hat man heute überhaupt noch Visitenkarten? Die ehrliche Antwort ist: Das kannst du halten, wie es zu dir passt. Für die Treffen im All-in Netzwerk brauchst du keine. Niemand schaut, ob du einen Stapel dabeihast, und niemand bewertet dich danach.
Wenn du gern Karten nutzt, spricht nichts dagegen. Sie können eine hilfreiche Erinnerung sein, gerade wenn du dir auf der Rückseite notierst, worüber ihr gesprochen habt. Wichtig ist nur, dass die Karte das Gespräch ergänzt und nicht ersetzt.
Viele nutzen inzwischen andere Wege, um Kontaktdaten auszutauschen. Man schreibt sich direkt eine Nachricht, verbindet sich in einem beruflichen Netzwerk oder notiert sich die Website des Gegenübers. Welche Form du wählst, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass du dich nach dem Treffen wirklich meldest.
Auch die Frage, was auf einer Visitenkarte stehen sollte, verliert in kleinen Runden an Gewicht. Ein klangvoller Titel beeindruckt dort weniger als ein ehrlicher Satz darüber, was du machst und für wen. Wenn du in deiner Minute klar sagen kannst, woran du arbeitest, erinnern sich die anderen an dich, ganz gleich, was auf der Karte steht. Wenn du nach dem Treffen auch über deine eigene Website gefunden werden möchtest, findest du Grundlagen bei First Networks.
Grundlagen zu Auftritt, Gründung und Selbstständigkeit findest du zum Beispiel im Existenzgründungsportal des Bundes , auf der Gründerplattform von BMWE und KfW oder bei deiner IHK. Dort geht es um die großen Fragen. Im Netzwerk geht es darum, wie andere diese Fragen im Alltag gelöst haben.
Am Ende ist die beste Visitenkarte ohnehin ein gutes Gespräch. Wer sich an dich erinnert, weil ihr über etwas gesprochen habt, das ihn beschäftigt, findet dich auch ohne Karte wieder.
- Für die Treffen brauchst du keine Visitenkarten
- Karten können ein Gespräch ergänzen, aber nicht ersetzen
- Ein klarer Satz über deine Arbeit wirkt stärker als ein Titel
07Fazit: Weniger sammeln, mehr reden
Netzwerken muss sich nicht wie ein Wettbewerb um die meisten Kontakte anfühlen. Drei Gespräche, die etwas bewegen, sind mehr wert als ein voller Kartenstapel. Genau dafür sind die Treffen im All-in Netzwerk gedacht: kleine Runden, in denen jede und jeder zu Wort kommt.
Die Struktur ist einfach. Jede und jeder stellt sich in einer Minute vor, danach geht es in kleinen Gruppen weiter. In Berlin am Tisch oder online per Video. Ohne Verkaufsshow, ohne Strukturvertrieb, kostenlos. Wenn die Runde in einem Café sitzt, bezahlt jede und jeder sein Getränk selbst.
Nach dem Treffen geht es weiter. Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Kontakte weiterempfehlen. So wird aus einem Abend nach und nach ein Netz aus Menschen, mit denen sich ehrlich reden lässt. Wie ein erstes Treffen abläuft, liest du im Artikel Erstes Netzwerktreffen: was dich erwartet.
Das erste Treffen wird gerade geplant. Ort und Datum bekommst du als Erstes, wenn du das Treffen über die Terminseite vormerkst. Wenn du vorher wissen möchtest, ob das Netzwerk zu dir passt, kannst du auch ein kostenloses Kennenlerngespräch per Telefon oder Video vereinbaren.
Und vielleicht überlegst du beim Lesen schon, welche Frage du an so einem Abend gern stellen würdest. Dann hast du bereits den besten Einstieg in dein erstes Gespräch gefunden.
Am Ende zählt nicht, wie viele Karten in deiner Tasche stecken. Es zählt, mit wem du wirklich gesprochen hast.
- Kleine Runden statt großer Säle
- In einer Minute vorstellen, danach in kleinen Gruppen reden
- Erstes Treffen über die Terminseite vormerken

Ein persönliches Wort von Maik Marx
Ich habe in meinem Berufsleben viele Visitenkarten bekommen, und ehrlich gesagt liegen die meisten davon noch irgendwo in einer Schublade. Woran ich mich erinnere, sind nicht die Karten, sondern die Gespräche: der Mensch, der mir eine ehrliche Frage gestellt hat, oder die Kollegin, die mir einen Kontakt weitergegeben hat, als ich nicht weiterwusste.
Deshalb sind die Runden im All-in Netzwerk bewusst klein. Jede und jeder soll zu Wort kommen, und niemand soll das Gefühl haben, in der Menge unterzugehen. Es geht nicht darum, möglichst viele Menschen kennenzulernen, sondern die richtigen.
Wenn du Lust auf drei gute Gespräche hast, merk dir das erste Treffen über die Terminseite vor. Ich freue mich, dich kennenzulernen.

Drei Gespräche warten auf dich
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Hat man heute noch Visitenkarten?
Das kannst du halten, wie es zu dir passt. Für die Treffen im All-in Netzwerk brauchst du keine Visitenkarten. Wenn du gern welche nutzt, können sie eine hilfreiche Erinnerung sein. Wichtiger als die Karte ist aber das Gespräch dazu und dass du dich nach dem Treffen wirklich meldest.
Welche Alternativen gibt es zu Visitenkarten?
Viele tauschen ihre Kontaktdaten heute direkt per Nachricht aus, verbinden sich in einem beruflichen Netzwerk oder notieren sich die Website des Gegenübers. Welche Form du wählst, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass du dir merkst, worüber ihr gesprochen habt, und daran später anknüpfst.
Welchen Titel sollte ich bei der Vorstellung nennen?
In kleinen Runden wirkt ein ehrlicher Satz darüber, was du machst und für wen, meist stärker als ein klangvoller Titel. Bei den Treffen stellt sich jede und jeder in einer Minute vor. Wenn du in dieser Minute klar sagst, woran du arbeitest, erinnern sich die anderen an dich.
Wie groß sind die Runden bei den Treffen?
Die Runden bleiben bewusst klein, damit jede und jeder zu Wort kommt. Nach einer kurzen Vorstellung von einer Minute geht es in kleinen Gruppen weiter. Das gilt für die Treffen in Berlin genauso wie für die Online-Runden per Video.
Wie bleibe ich nach dem Treffen in Kontakt?
Zwischen den Treffen bleibt man in der Community in Kontakt: Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Kontakte weiterempfehlen. Am einfachsten ist es, den Menschen, mit denen du gesprochen hast, am nächsten Tag eine kurze Nachricht zu schreiben und an euer Gespräch anzuknüpfen.
Kostet die Teilnahme etwas?
Nein. Treffen und Community sind kostenlos. Wenn die Runde in einem Café sitzt, bezahlt jede und jeder sein Getränk selbst. Es gibt keine Verkaufsshow und keinen Strukturvertrieb.
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